29.3.17

Gestern. Heute. Morgen. Das Dossier zum Thema Wandel.

Wandel ist Leben. Und betrifft uns alle. Jeden Tag. Veränderung beflügelt, bedrängt, bereichert. Wir haben uns begeistern und berühren lassen von den Wandel-Geschichten der Menschen, die wir für unser Dossier besucht haben. Die Teilnehmerinnen der Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC10 und Pressereferent/in Crossmedia PC10 an der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker haben mit „Wandel“ ein anspruchsvolles Thema und für die Beiträge unterschiedliche journalistische Darstellungsformen gewählt.
Wandel ist Leben. Was dazu gehört, erfährt man im neuen Dossier der Journalistenakademie zum Thema Wandel.
Ein Leben über den Dimensionen Zeit und Raum bedeutet, die Eigenschaften eines friedvollen Kriegers zu besitzen: Mut, Entschlossenheit, Weisheit, Klarheit. Verlieren wir unsere Werte? Ein Ordensoberer nimmt Stellung zum Wertewandel der Gesellschaft aus christlicher Sicht. Wenn der Vorhang erwacht: Nicolas Stemanns Umsetzung des Theaterklassikers Der Kirschgarten von Anton Tschechow ist eine pessimistische Zeitdiagnose. Knapp 500 Jahre Zeitgeschehen liegen hinter ihm: Der alte Südfriedhof - Zeuge des Wandels.
Knapp 500 Jahre Zeitgeschehen liegen hinter ihm: Der alte Südfriedhof - Zeuge des Wandels.
Vier kreative Künstlerinnen folgen ihrer Vision: Schmuckdesign im Schlachthofviertel. Für die Liebe die eigene Heimat verlassen. 13.600 Km in ein neues Leben gibt einen kurzen Einblick in den Weg eines Südafrikaners. Verrückt oder unglaublich gut. Der Franzose um die Ecke macht ein Stück Frankreich in München erlebbar. Schönheit aus dem Norden verkauft eine Finnin in Bayern.
Schönheit aus dem Norden verkauft eine Finnin in Bayern.
Jedes Jahr werfen wir ein Drittel der Nahrungsmittel in den Müll. Die Lebensmittel-Retter versuchen die Verschwendung zu reduzieren. Toasten statt wegwerfen - so lautet das Motto von Bäcker Heinrich Traublinger. Er verkauft in seiner Reste-Filiale „Gutes von gestern“. Zero-Waste in München: „Ohne“ ist der erste verpackungsfreie Supermarkt in München.
Spuren des Klimawandels im Kleingarten schildert, wie der Schrebergarten Raum für Ruhe und Erholung bietet.
Spuren des Klimawandels im Kleingarten schildert, wie der Schrebergarten Raum für Ruhe und Erholung bietet und unser ökologisches Bewusstsein stärkt. Klimawandel in Münchener Schrebergärten: Pflanzen- und Naturschutz für einen biologisch gepflegten Garten. Baumschnitt für bessere Luft: Januar und Februar ist die Zeit für den Frühjahrsschnitt, er leistet einen wertvollen Beitrag zu besserer Luft. In Grünwald fährt man Mit dem Porsche zum Bauernmarkt um die Ecke. Trotzdem ist der Nobelvorort ein Vorbild für saubere Energie.
Im Labyrinth der Bücher riecht es nach altem Papier.
Im Labyrinth der Bücher riecht es nach altem Papier. Viele antiquarische Buchhändler müssen sich Amazon und Internet beugen. Subkultur Hörspiel im Wandel der Digitalisierung: Deutschland gilt als Hörspiel-Mekka. Aber selbst hier fristet es ein Nischendasein und die Herausforderungen in der digitalen Welt sind groß. Wie ein kleines Independent-Label akustische Kinofilme für Erwachsene produziert, erfährt man in der Reportage: Unerhört gut: Die Hörspiele von Lindenblatt Records.

Die sechs Autorinnen haben ihre Beiträge in den journalistischen Unterrichtseinheiten und der folgenden Dossier-Phase entwickelt. Alle Texte wurden sorgfältig gegengelesen. Fast alle Fotografien wurden extra für das Dossier Wandel aufgenommen und bearbeitet. Das mit WordPress gestaltete Dossier ist in Punkto Gestaltung auf dem neuestem Stand und lesefreundlich aufgebaut. Die Autorinnen der Journalistenakademie freuen sich auf Feedback zu ihren Beiträgen!

17.3.17

Sim Games: Wo Gamer arbeiten

"Serious Games und Sim Games haben inhaltlich und technisch eine große Nähe zu Simulation und industriellen Anwendungen", schreibt Wolfgang Höhl. In transmedialen Projekten zeige sich die Nähe zwischen Games, Film, TV und Web. Aber auch in den Ingenieurwissenschaften, zum Beispiel Baukonstruktion, Architektur, Automotive, Aviation und in den Life Sciences werden interaktive Oberflächen und die Echtzeitsimulation eingesetzt.


Simulation hilft, die üblicherweise hohen Kosten im Produktionsbereich durch bessere Vorbereitung im Pre-Development zu senken. Open Innovation kann man als „dritte Evolutionsstufe der arbeitsteiligen Organisation“, als Erweiterung der bereits vorhandenen Instrumente und Maßnahmen, betrachten.

Der Münchner Informatiker Wolfgang Höhl hat diesen Beitrag zu Sim Games per Open Access zur Verfügung gestellt. Er wurde erstmals publiziert in "Ringvorlesung Games" (ebenfalls komplett als PDF frei verfügbar).

2.3.17

Wettbewerb um den Alternativen Medienpreis 2017 läuft bis 31. März


Anspruchsvolle Anlässe, fundierte Recherche, themengerechte Umsetzung:
Wettbewerb um den Alternativen Medienpreis 2017 läuft
Bis zum 31. März 2017 können sich Journalistinnen und Journalisten bewerben


Nürnberg, 2. März 2017. Für den aktuellen Wettbewerb um den Alternativen Medienpreis 2017 sucht die Jury Journalistinnen und Journalisten, die unsere Welt kritisch und aus einer ungewohnten Perspektive betrachten. Es braucht Mut, die Welt mit anderen Augen zu sehen, Missstände aufzudecken und über Unrecht zu berichten. Für den Alternativen Medienpreis können sich Medienschaffende in den sechs Kategorien Macht, Geschichte, Leben, Vernetzung, Zukunft und Medienkritik bewerben. Ob Print, Film, Hörfunk, Internet, Blog oder Crossmedia – jede Art von Beitrag ist willkommen. Die Besten werden beim Alternativen Medienpreis gekürt. In diesem Jahr vergeben ihn die Nürnberger Medienakademie und die Stiftung Journalistenakademie zum 18. Mal. Der Verein „Die Zweite Aufklärung“ stiftet dabei zum sechsten Mal den Sonderpreis Medienkritik. Alle sechs Medienpreise sind mit je 500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 2. Juni 2017 in der Nürnberger Akademie statt. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.
Die Kategorien beim Alternativen Medienpreis: Macht, Geschichte, Leben, Vernetzung, Zukunft und Medienkritik
Medienprojekte von und für Flüchtlinge wie der Blog „Blicktausch“ oder das Referee Radio Network, die Rolle der Firma Kühne und Nagel im Dritten Reich und was passiert, wenn Zeugenschutzprogramme scheitern: Davon handeln die im Vorjahr ausgezeichneten Print-, Hörfunk-, Fernseh- und Onlinebeiträge. Sie schildern das Leben einer Zeitzeugin nach dem Überleben im KZ, stellen eine jüdisch-moslemische WG vor und analysieren die Kampagne „Facebook rettet die Welt“. Die Beiträge stammen von Journalistinnen und Journalisten, die genau hinsehen, gerade wenn ein Thema unbequem ist. Wettbewerbsbeiträge, die kompetent gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, kritisch durchleuchten und themengerecht aufbereiten, wünscht sich die Jury für den Alternativen Medienpreis 2017.

Die Jury akzeptiert beim Wettbewerb Beiträge aus nichtkommerziellen Medien ebenso wie aus etablierten Medien. Größtmögliche Freiheit haben die Autoren bei der Wahl von Form, Format und Thema der Publikationen. Informationen und das verpflichtende Online-Anmeldeformular für den Wettbewerb finden sich auf www.alternativer-medienpreis.de. Die Beiträge können online oder per Post an die Stiftung Journalistenakademie, Alternativer Medienpreis, Arnulfstr. 111-113, 80634 München, info@journalistenakademie.de eingereicht werden. (2307 Zeichen)

Der Alternative Medienpreis fördert kritische Medienkultur im deutschsprachigen Raum: Themen und Ansätze, die von kommerziellen Medien vernachlässigt werden, bekommen so mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Er steht in der Tradition des Graswurzeljournalismus der 70er und 80er Jahre. Damals entstanden Stadtzeitungen, nichtkommerzielle Lokalradios und Computernetzwerke von unten. Das Ziel war Gegenöffentlichkeit. Diese Art des Journalismus hat durch Blogger und Social Media neue Aktualität erlangt. Der Alternative Medienpreis wurde erstmals im Jahr 2000 verliehen und wird 2017 zum 18. Mal ausgeschrieben.