28.11.16

Start 23.1.2017: Onlineredakteur/in und Pressereferent/in Crossmedia


Am 23. Januar 2017,  in acht Wochen, startet die Journalistenakademie in München die Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC10 und Pressereferent/inCrossmedia PC10. Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen, fundierte Online- und Social-Media-Kenntnisse erwerben oder in die Berufsfelder Pressearbeit klassisch und online oder Videojournalismus wechseln will, kann mit den Fachlehrgängen der Journalistenakademie seine Chancen am Arbeitsmarkt zielgerichtet verbessern.
54 Vereine und Initiativen aus vielen Kulturen und Ländern der Welt beteiligen sich in München am Migrantennetzwerk MORGEN. Die Journalistenakademie gestaltete im Sommer 2016 den neuen Webauftritt.
Jeder der beiden Lehrgänge dauert sechs Monate und ist nach AZAV zertifiziert. Der Fachlehrgang Onlineredakteur/in Crossmedia hat die Maßnahmenummer 843 1346 2014, der Fachlehrgang Pressereferent/in Crossmedia die Maßnahmenummer 843 1343 2014. Die Lehrgänge kombinieren Fachunterricht mit redaktioneller Praxis. Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in den kursbegleitenden Praxisprojekten.
Viermal im Jahr erscheint das journalistische Dossier der Journalistenakademie, diesmal zum Thema "Suche".
Das aktuelle journalistische Dossier der Journalistenakademie bringt spannende Beiträge zum Thema „Suche“. Die Redaktion übernahmen die Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC8 und Pressereferent/in Crossmedia PC8 im September 2016. Als Folgeprojekt organisierten und moderierten sie am 12. Oktober die Pressekonferenz des Migrantennetzwerks MORGEN zu seinem dreijährigen Bestehen. „Engagement fördern, Teilhabe ermöglichen und eine Heimat für Geflüchtete schaffen“ war das Motto der Veranstaltung im PresseClub München. Interviews, Porträts, Hintergrundtexte, Pressefotos und den Pressespiegel hat das Presseteam in der digitalen Pressemappe zur Pressekonferenz zusammengestellt.
Pressekonferenz am 12. Oktober im PresseClub München: Über das Migrantennetzwerk MORGEN informierten Paulo Cesar dos Santos Conceição, Safiétou Faye, Friederike Junker,  Mustafa Erciyas und Peter Hilkes.
Porträts und Interviews mit Vertretern der 54 hier beteiligten Mitgliedervereine, Informationen zum Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN, dazu Hintergrundinformationen zu den neuen Projekten SAMO.FA und House of Rescources bringt der im Sommer 2016  neugestaltete Webauftritt www.morgen-muenchen.de. Er ist das Abschlussprojekt der Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC6 und Pressereferent/in Crossmedia PC6.Videojournalismus ist ein wichtiger Teil des Lernangebots. In der Projektphase drehten dieselben Lehrgänge den Videofilm „München mal anders“: Frauenkirche, Stachus und Hofbräuhaus kennt jeder. Stadtführer Martin Schmitt-Bredow zeigt München mal anders und enthüllt für seinen Gäste die verborgenen Seiten der Stadt.
Unbekannte Orte in München entdecken: Was eine solche Stadtführung bringt, zeigt "München mal anders".
Das detaillierte Zertifikat bestätigt den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss die neu erworbenen Kenntnisse. Die Vermittlungsquote ein halbes Jahr nach Lehrgangsende liegt bei 80 bis 90 Prozent. Das Team der Journalistenakademie berät im ausführlichen Eingangsgespräch und gibt  Tipps bei der Auswahl des richtigen Lehrgangs. Informationen gibt es im Web unter www.journalistenakademie.de, telefonisch unter 089 1675106 und per Mail an info@journalistenakademie.de

18.11.16

Neues Buch: "Technische Innovationen - Medieninnovationen?"

Wie verändern technische Entwicklungen die Anforderungen an den journalistischen Arbeitsalltag und die Ausbildung? Welche innovativen journalistischen Darstellungsformen und Formate entstehen? Der neue Band "Technische Innovationen - Medieninnovationen?" gibt Antworten und stellt Trends im Lokalfernsehen, Social- und Mobile-TV vor sowie Herausforderungen durch Content Marketing, Innovationskommunikation und interne Unternehmenskommunikation. Darüber hinaus werden auch methodische Ansätze für neue Szenarien der Mediennutzung, etwa mobile Rezeptionssituationen, aufgezeigt.

Aus dem Inhalt: Wandel von Rahmenbedingungen für Produktion und Ausbildung - Neue Darstellungsformen im stationären und mobilen Internet - Trends im Social und Mobile TV - Herausforderungen und neue Lösungsansätze für die strategische Kommunikation - Ansätze und Methoden zur Messung veränderter Mediennutzung.

Herausgeberinnen:
  • Dr. Gabriele Hooffacker ist Professorin für Medienadäquate Inhalteaufbereitung an der Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.
  • Dr. Cornelia Wolf ist Juniorprofessorin für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.
Als E-Book kann das Buch direkt beim Verlag bestellt und heruntergeladen werden, auch aus dem jeweiligen Hochschulnetz. Als Softcover kostet das Buch 49,99 Euro und kann hier bestellt werden.

12.11.16

Sechs Filme erhalten den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

Die zehnte Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises findet am 10. Dezember 2016 in der Nürnberger Tafelhalle statt. Der Kabarettist, Fernsehmoderator und Musiker Christoph Süß führt vor 450 Gästen aus Politik, Medien, Kirchen und Verbänden durch die Abendveranstaltung. Hauptredner der Preisverleihung wird Professor Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion und Leiter des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, sein.

Die sechs Preisträger des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016:

  • Kategorie Langfilm: „cahier africain“ von Heidi Specogna, Dokumentarfilm von 2016, 119:00 Minuten (Produktion: PS Film GmbH und Filmpunkt GmbH in Co-Produktion mit ZDF/3sat)
  • Kategorie Kurzfilm: „Esperanza 43“ von Oliver Stiller, Dokumentarfilm von 2015/2016, 20:00 Minuten (Produktion: Oliver Stiller Produktion)
  • Kategorie Magazinbeitrag: „Künstler gegen das Verbrechen“ von Alexander Bühler und Jens-Uwe Korsowsky, Magazinbeitrag/Kultur von 2015, 6:50 Minuten (MDR)
  • Kategorie Hochschule: „Where to, Miss?“ von Manuela Bastian, Dokumentarfilm von 2015, 83:00 Minuten (Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg)
  • Kategorie Amateure: „Morgenland“ von Sonja Elena Schroeder, Luise Rist, Hans Kaul und Thomas Kirchberg, Essayfilm von 2015, 34:30 Minuten (Produktion: Bildwerfer und boat people projekt, Kooperationsprojekt von Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Niedersachsen, Migrationszentrum Göttingen und Jugendhilfe Südniedersachsen)
  • Kategorie Bildung: „Durch den Vorhang“ von Arkadij Khaet, Drama von 2016, 27:00 Minuten (Produktion: Freigeist|Film / Macromedia Hochschule Köln)

Im April 2016 wurde die zehnte Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgeschrieben. Bis zum Stichtag 18 August 2016 wurden 385 Produktionen in den fünf Kategorien Langfilm, Kurzfilm, Magazinbeitrag, Hochschule und Amateure zur Sichtung und Bewertung vorgelegt. Zudem wurde aus allen Einreichungen ein Bildungspreis ermittelt. Ein zentrales Thema der Filme bildeten Fluchtursachen, Fluchtverläufe und schließlich die Ankommens-/Lebenssituation Geflüchteter in Deutschland und Europa. Darüber hinaus hatten die Filmemacher_innen eine enorme inhaltliche Bandbreite menschenrechtlich relevanter Themen bearbeitet.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben und aktuell von 18 Veranstaltern getragen, darunter bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb. Mitbegründet wurde er von Peter Lokk von der Journalistenakademie.

Weitere Informationen: www.menschenrechts-filmpreis.de