19.4.16

ARD/ZDF-Studie: Wann nutzen wir welche Medien?

Radio und Internet werden stärker an Werktagen genutzt, das Fernsehen stärker am Wochenende. Tageszeitungen liest man stärker von Montag bis Freitag, Zeitschriften etwa gleich häufig in beiden Wochenabschnitten, aber deutlich länger an den beiden Wochenendtagen. Das Tagesablaufschema der ARD/ZDF-Studie Massenkommunikation, das in CATI-Telefoninterviews ermittelt wird, erlaubt es, Tätigkeiten und Mediennutzung der Bevölkerung ab 14 Jahren über den Tag hinweg lückenlos zu erheben.

Im Tagesverlauf zeigt sich eine frühe, durch das Radio bedingte Nutzungsspitze. Die Internutzung (nicht-mediale und mediale Nutzung gesamt) pendelt von morgens bis zum Nachmittag auf einem Reichweitenniveau von rund 10 Prozent. In der Zeitzone von 17.00 bis 20.00 Uhr steigt allen voran die Fernsehnutzung steil an.

Link zur Pressemitteilung
Download Volltext 132 KB, PDF

17.4.16

Crossmedia-Lehrgänge Start 25.4.: Einstieg noch möglich

Lehrgänge Onlineredakteur/in und Pressereferent/in Crossmedia haben am 25. April begonnen
Das Ziel: Fundierte Onlinekenntnisse erwerben und neue Berufsfelder kennenlernen


Wie gestaltet man ein Onlinedossier? Wie setzt man journalistische Inhalte onlinegerecht um? Wie schreibt man für Online-Medien? Wie funktionieren Storytelling, Datenjournalismus und SEO? Wie realisiert man Websites, Podcasts, Videos und Social Media im redaktionellen Zusammenhang? Dies und vieles mehr vermittelt der sechsmonatige Fachlehrgang Onlineredakteur/in Crossmedia OC-7 an der Journalistenakademie in München, der am 25. April 2016 startet. Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen und fundierte Onlinekenntnisse erwerben will, ist hier richtig.
Fundierte Weiterbildung für Medienschaffende: die Journalistenakademie München

Wie wechselt man vom klassischen Journalismus in neue journalistische Berufsfelder? Wer sich für journalistisches Arbeiten in Verbänden, Einrichtungen, Vereinen und Firmen interessiert, kann am sechsmonatigen Fachlehrgang Pressereferent/in Crossmedia PC-7 seine Kenntnisse ausbauen. Auch er startet am 25. April 2016. Themen sind beispielsweise Konzepte der Pressearbeit, Kampagnenplanung, Pressetexte, Presseverteiler und Pressearbeit per Website und Social Media sowie Internet- und Intranetredaktion.

Die neue  Ausgabe des Journal digital der Journalistenakademie mit Beiträgen zum Thema Aufbruch

Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in mehreren kursbegleitenden Praxisprojekten. „Aufbruch“ heißt die neue Ausgabe des Journal digital unter www.journalistenakademie.de/journal-digital/aufbruch/, veröffentlicht im März 2016. Für die Pressekonferenz zum Umzug des PresseClubs München in seine neuen Räume im Tal 12 vom 2. März 2016 gestaltete die Journalistenakademie die digitale Pressemappe unter www.journalistenakademie.de/presse. Wie man die Arbeit der Bayerischen Krebsgesellschaft für Krebspatienten in Bayern fördern kann, zeigt der Webauftritt der Journalistenakademie für die Stiftung Bayern gegen Krebs www.stiftung-bayern-gegen-krebs.de, der im Februar 2016 online ging.

Eine Projektgruppe der Journalistenakademie gestaltete den Webauftritt der Stiftung Bayern gegen Krebs

Das detaillierte Zertifikat bestätigt den Absolventinnen und Absolventen zum Lehrgangsende die neu erworbenen Kenntnisse. Jeder der beiden Fachlehrgänge dauert sechs Monate, ist nach AZAV zertifiziert und kann per Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit gefördert werden. Weitere Informationen gibt es online auf www.journalistenakademie.de oder telefonisch unter 089 1675106.

Informationen und Beratung: Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG, Peter Lokk und Irene Stuiber, Arnulfstr. 111-113, 80634 München, Tel. 089 1675106, Fax 089 131406, Mail p.lokk@journalistenakademie.de, www.journalistenakademie.de

15.4.16

Medien innovativ: Das war die DGPuK PreCon 2016



Innovationen in Praxis und Lehre aus Journalistik und Kommunikationswissenschaften wurden Ende März 2016 in Leipzig vorgestellt. Vortragende aus dem ganzen Bundesgebiet und Österreich präsentierten sie in insgesamt sechs Panels bei der Pre-Conference „Technische Innovationen - Medieninnovationen?“. Als Auftakt zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK) hatten die Professorinnen Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig) und Cornelia Wolf (Uni Leipzig) ins Seminargebäude der Universität Leipzig eingeladen.

Aus dem Forschungsschwerpunkt Lokalfernsehen, den Professor Uwe Kulisch betreut, gab es gleich zwei Vorträge: René Welz, Juliane Datko und Tobias Thiergen untersuchten Möglichkeiten, Bürgerinnen und Bürger als Reporter ins sächsische Lokalfernsehen einzubinden. Sebastian Gomon, Marco Niebling-Gau und Verena Einwich stellten erste Forschungsergebnisse zur Innovationsbereitschaft in deutschen Lokalfernsehsendern vor. Professorin Gabriele Hooffacker präsentierte gemeinsam mit Peter Lokk von der Münchner Journalistenakademie Zahlen und Analysen zum Online-Journalismus und leitete daraus Forderungen für die Lehre ab.

Impressionen des studentischen TV-Senders floid zur Pre-Conference
Nachbericht bei der Fakultät Medien der HTWK Leipzig


Cornelia Wolf und Gabriele Hooffacker (Fotos: Florian Opitz)

10.4.16

Neues Dossier Aufbruch: Spuren wechseln und völlig neue Wege gehen


Aufbruch ist das Thema des neuen Dossiers der Münchner Journalistenakademie. „Wir laden Sie ein, mit uns auf den Horizont zu blicken, sich von Altbekanntem zu verabschieden und neuen Spuren zu folgen“, schreibt das Redaktionsteam im Editorial. Sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC6 und Pressereferent/in Crossmedia PC6 stellen sich dem Thema aus ganz besonderen Blickwinkeln. Als Rubriken hat das Redaktionsteam die Schwerpunkte ‚Neue Wege‘ und ‚Spurwechsel‘ festgelegt und für die Beiträge unterschiedliche journalistische Darstellungsformen gewählt.


Dossier Aufbruch: Sieben kreative Köpfe, 13 umgewöhnliche Beiträge -  Sind das Wege, die man gehen kann?
 „Ein Aufbruch beginnt mit einer Entscheidung. Es gilt, das Bisherige aufzugeben und sich auf Veränderungen einzulassen. So kann die Hoffnung, sich von etwas zu befreien, einen Horizont mit neuen Zielen eröffnen. Sie erscheinen so weit entfernt, dass ihnen noch die Schärfe fehlt. Doch zeichnen sich Spuren ab, die in die Ferne führen. Sind das Wege, die man gehen kann? Was jetzt noch fehlt, ist Bewegung. Es reichen ein Ruck, eine kleine Kurskorrektur, ein erster Schritt. Dieser Moment wird später einen Namen haben. Es ist der Augenblick des Aufbruchs. Jetzt werden Spuren gewechselt oder völlig neue Wege beschritten“, so das Editorial. Für Aufbruch als Rahmenthema des neuen Dossiers entschied sich das Redaktionsteam bereits in der zweiten Lehrgangswoche.

Themen der Beiträge sind sowohl neue berufliche Wege wie auch persönliche Neuorientierungen einzelner Menschen. Die Redaktion wünscht sich: „Halten Sie mit uns in Reportagen, Interviews, Erfahrungsberichten und Kritiken Ausschau nach diesem Moment, der sich in allen Beiträgen wiederfindet. Wir begegnen Unentschlossenen, denen der Aufbruch noch bevorsteht, und Zurückblickenden, die uns Mut zusprechen. Wir folgen den Aufbruchsspuren bis ins ferne Israel und wandern mit Bäumen durch die heimische Großstadt. Wir betrachten den Weg, auf den wir uns alle zusammen gemacht haben – als Arbeitnehmer, als Feministinnen, als Gesellschaft –, und begleiten Menschen, die Spuren hinterlassen, im Film wie im echten Leben.“

Die Autorinnen und Autoren haben ihre Beiträge in den journalistischen Workshops und der folgenden Dossierphase entwickelt. Alle Texte wurden sorgfältig gegengelesen. Die sorgfältig ausgewählten Fotos zeigen eine gemeinsame Bildsprache, die die Perspektive im Sinne des Themas Aufbruch betont. Das mit Wordpress umgesetzte responsive Design lässt Texte und Bilder auf dem Computerbildschirm genauso wirken wie auf dem Tablet oder Smartphone. Die Journalistenakademie gratuliert der Redaktion zum bestens gelungenen Dossier Aufbruch. Lob, Anregungen und Kritik sind erwünscht. Die Autorinnen und Autoren freuen sich auf Feedback zu ihren Beiträgen!

8.4.16

Tipp: Sozialversicherung für Freiberufler in Journalismus, Kunst und Lehre

Von der Arbeit der Freiberufler profitieren deren Auftraggeber. Für Ausgleich sorgt seit 1983 die Künstlersozialversicherung. Viel zu wenige Journalisten, Musiker oder sonstige Freischaffende kennen die Vorteile: weiterhin in der eigenen Krankenversicherung bleiben, nur den halben Beitrag zahlen, zudem für die Rente vorsorgen. Alles über die Künstlersozialversicherung direkt vom Ministerium kann man jetzt als PDF herunterladen. Wer es gern gedruckt hat, bestellt die Broschüre beim Bundesarbeitsministerium: publikationen@bundesregierung.de, Broschüre A 298. Zum Download der KSK-Broschüre (PDF)

5.4.16

Jetzt online: Neuer Webauftritt der Stiftung Bayern gegen Krebs


Der neue Webauftritt www.stiftung-bayern-gegen-krebs.de informiert Förderer, Unterstützer und Sponsoren über Ziele und Projekte der Stiftung Bayern gegen Krebs mit dem Ziel, das Fundraising auszubauen. Krebs kann jeden Menschen treffen. Daher ist und bleibt der Umgang mit der Erkrankung und den erkrankten Menschen und deren Angehörigen heute wie in Zukunft ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Jedoch gibt es für diese wichtige psychosoziale Versorgung Krebskranker keine gesicherte Finanzierung. Die Stiftung Bayern gegen Krebs will die Arbeit der Bayerischen Krebsgesellschaft e. V. (BKG) auf Dauer sichern. Denn bisher finanziert sich die BKG zu 40 Prozent aus öffentlichen Fördergeldern und zu 60 Prozent aus stark schwankenden Einnahmen durch Spenden und Erbschaften. Eine Projektgruppe der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker hat den mehrmedialen Webauftritt als Abschlussprojekt gestaltet.

Der neue Webauftritt der Stiftung Bayern gegen Krebs: www.stiftung-bayern-gegen-krebs.de

In Bayern erkranken jährlich über 70.000 Menschen neu an Krebs. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird die Zahl der Neuerkrankungen auch in den kommenden Jahren stetig steigen. Zudem verbessern sich die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, so dass erfreulicherweise mehr Menschen geheilt werden oder mit der Krankheit länger leben. Dennoch brauchen viele Betroffene konkrete soziale Hilfen für den Alltag und Hilfe für die Seele. Rund 30 Prozent der Erkrankten entwickeln psychische Begleiterkrankungen, die ebenfalls behandlungsbedürftig sind. In den Kliniken oder Praxen bleibt für diese Behandlung jedoch häufig kaum Zeit. Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. richtet ihren Fokus auf die sogenannte „sprechende Medizin“. Die Betroffenen erhalten dort umfassende Beratung: kompetent – vertraulich – kostenfrei.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachlehrgänge Onlineredakteure/in Crossmedia OC4, Pressereferent/in Crossmedia PC4 und Videoreporter/in Crossmedia VC1 der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG in München haben im Auftrag der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. den Webauftritt der Stiftung Bayern gegen Krebs konzipiert und erstellt. Die Projektgruppe definierte die Zielgruppen, legte die Navigationsstruktur fest, entwickelte Webdesign und Layout des Webauftritts. Sie recherchierte und verfasste die redaktionellen Beiträge. Ein Schwerpunkt des Webauftritts ist die Darstellung der 90jährigen Geschichte der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V., aus der heraus die Stiftung Bayern gegen Krebs gegründet wird. Dazu kamen Fotostrecken sowie das Sichten und Bearbeiten von Fotos aus dem Archiv. Video-Filme mit Statements und Aussagen von Vorstand, Schirmherrn sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigen, wie wichtig psychosoziale Beratung für Krebspatienten ist. Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. ist äußerst zufrieden mit und begeistert von der überaus erfolgreichen Umsetzung des Webauftritts. Die Journalistenakademie dankt für die gute Zusammenarbeit!

3.4.16

16. Wikipedia-Fotoworkshop, Nürnberg, 8.-10. April 2016


16. Wikipedia-Fotoworkshop vom 8. bis 10. April 2016 in Nürnberg: Zeitgeschichtliche Themen in der Fotografie - Referate, Exkursionen und  Fotografie in der Praxis

Um anspruchsvolle Fotografie zu zeitgeschichtlichen Themen geht es beim Fotoworkshop am 8. bis 10. April im Südpunkt Nürnberg, Pillenreuther Str. 147. Wie kann Wikipedia Zeitgeschichte fotografisch dokumentieren? Nach dem Einstiegsreferat am Freitag sind am Samstag wissenschaftlich geführte fotopraktische Exkursionen zu den historischen Güterumschlaghallen am Südbahnhof und in den nach 1945 neu entstandenen Stadteil Langwasser im Programm. Am Sonntag geht es um das Bewerten von Quellen, Fotografie in der Praxis, Commons und Wikidata.

Rückblick: Beim 15. Wikipedia-Fotoworkshop im April 2015 begann die Fotoexkursion am Dokuzentrum Reichsparteitage. Die Wikipedianer fotografierten im Inneren der Zeppelintribüne und auf dem Zeppelinfeld. 

Veranstalter des 16. Wikipedia-Fotoworkshops sind die Nürnberger Medienakademie und das Bayerische Seminar für Politik. Das Programm beginnt am Fr. 8. April um 18 Uhr und endet am So. 10. April um 15.30 Uhr im Südpunkt Nürnberg, Pillenreuther Str. 147. Die Teilnahme ohne Übernachtung kostet 50,00 Euro (mit Mittag- und Abendessen), mit Übernachtung 85,00 Euro. Informationen und Anmeldung unter 0911 435967 oder per Mail an p.lokk@journalistenakademie.de