24.2.15

Kinder und Computer: zuhause oft, in der Schule selten

Computer im Schulunterricht gibt in Deutschland nur selten: Lediglich 30 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen nutzen nach eigener Angabe zumindest selten einen Computer oder Laptop in der Schule. Der Einsatz von Computern erfolgt in erster Linie in einem speziellen Fach für Computerbildung/Informatik, mit Abstand folgen die Fächer Deutsch, Mathematik und Sprachen.

Im privaten Bereich gibt es unterschiedliche Regeln zum Medienumgang: So haben 80 Prozent der Eltern, deren Kinder das Internet nutzen, mit ihnen Absprachen dazu getroffen, welche Angebote und Seiten sie im Internet besuchen dürfen. Auch dazu, welche Computer- oder Konsolenspiele gespielt und welche Fernsehsendungen gesehen werden dürfen, gibt es in vergleichbar vielen Familien, in denen die Kinder die entsprechenden Medien nutzen, Regeln. Eltern sind hier offenbar in der Zwickmühle: Obwohl sie beklagen, dass ihre Kinder zu viel Zeit mit dem Handy verbringen, bewerten sie es doch positiv, dass sie den Nachwuchs ständig erreichen können.

Dies sind erste Ergebnisse der aktuellen KIM-Studie 2014 (Kinder + Medien, Computer + Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Detaillierte Ergebnisse zur KIM-Studie 2014 werden am 25. Februar auf der Bildungsmesse didacta in Hannover vorgestellt. Zur Website des MPFS

15.2.15

Junge Nutzer finden News über Google und Social Media

Aktuelle Nachrichten im Netz lesen zwei Drittel aller Onlinenutzer - jeder zweite Erwachsene in Deutschland. Wie finden die Nutzer ihre News? Jüngere (14 bis 29 Jahre) steuern Nachrichten über Suchmaschinen und soziale Netzwerke an. Ab 30-Jährige vertrauen dagegen weniger auf soziale Medien als Informationsquelle. Insgesamt lesen, schauen oder hören 14- bis 29-jährige Newsnutzer täglich fast viermal so lange Nachrichten im Netz wie die Vergleichsgruppe der ab 50-Jährigen.

Aus der Kombination von verschiedenen Verbreitungswegen und Endgeräten entstehen neue Nutzungsmuster, die zu einer höheren Nachrichtennutzung insgesamt führen. Dabei haben sich die klassischen Medien bisher recht gut behauptet. Doch die Aufrufzahlen von Nachrichtenangeboten wie etwa von LeFloid auf YouTube sprechen für sich.

Zum Kurztext und dem Download des gesamten Beitrag in Media-Perspektiven 1/2015

8.2.15

EUROCITIES 2014: Team der Journalistenakademie drehte Film zur Tagung


EUROCITIES 2014: Bei der Eurocities-Jahrestagung 'Energising cities – energy intelligent cities of tomorrow' vom 5. bis 8. November 2014 übernahm ein Team der Stiftung Journalistenakademie die Konzeption und Produktion des Films „This was Eurocities 2014“.

Die Eurocities-Jahrestagung 2014, dokumentiert im Film der Journalistenakasdemie
 Im Auftrag des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München dokumentierten zehn Teilnehmerinnen  und Teilnehmer der Fachlehrgänge Online-Journalismus OJ51 und Pressearbeit PO44 die Highlights der Tagung.  Der Film fand sehr große Resonanz bei der feierlichen Präsentation vor Stadträten im Münchner Rathaus und bei der Europäischen Union in Brüssel. Er wurde als äußerst gelungen und stimmig bewertet. Er ist auf der offiziellen Website von Eurocities unter eurocities2014.eu veröffentlicht.