24.8.14

Mediennutzung: Teste Dich selbst!

Die virtuelle Feder - Journalismus von morgen ist nicht nur Thema einer aktuellen Dokumentation auf ARTE, sondern auch der Titel eines Selbsttests, den die ARTE-Redaktion online gestellt hat. Nutzer können damit ihr eigenes Mediennutzungsverhalten testen und mit dem anderer Nutzer vergleichen.

Dabei kommt beispielsweise heraus, wieviele Menschen ein ähnliches Nutzungsprofil zeigen wie man selbst, oder wer alles lieber Gedrucktes in der Zeitung liest als auf einen Bildschirm zu starren.Oder auch, wer bereit ist, für digitale Information auch zu zahlen:

Bei mir kam übrigens heraus, dass ich wie weitere drei Prozent mediensüchtig sei. Oops, beim Ausfüllen nicht aufgepasst... Zum Selbsttest bei ARTE

"Lasst die Trolle verhungern"

Die Utopie der "digitalen Agora", vom Internet als Ort der freien Rede, sieht Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit online, in einem lesenswerten Debattenbeitrag in Gefahr. Ursache sind die sogenannten Trolle, die teilweise gezielt auf die Medien los gehen und echte Debatten in Leere laufen lassen. Wegner argumentiert: "Es gehört zu unseren neuen Bürgerpflichten, diese Sphäre zu schützen. Nur helfen dagegen keine neuen Gesetze, kein "Vermummungsverbot im Internet", wie einst gefordert, keine Internetpolizei. Derlei Initiativen werden genau das zerstören, was sie zu bewahren hoffen." Sein Lösungsvorschlag: Gegen Saboteure im Netz hilft Gelassenheit und Diskussion – viel Diskussion.

Zum Beitrag von Jochen Wegner auf Zeit online

17.8.14

Studie: Nutzer werden aktiver - aber langsam

Eine österreichische Studie hat 36 Medien untersucht. Ergebnis: Die Medien fördern die Nutzeraktivitäten, aber meist unter dem Gesichtspunkt des Online-Marketings und der Reichweitenerhöhung. Fazit: "In Austria, it seems that the paradigm shift towards user engagement is taking place – but slowly." Zur Zusammenfassung beim European Journalism Observatory (EJO)

11.8.14

Das Bundesamt für magische Wesen (BAfmW) informiert

Das Bundesamt für Magische Wesen (BAfMW), eine bisher im verborgenen arbeitende Bundesbehörde, entwickelt derzeit einen Trailer, um besser über seine Arbeit zu informieren. Das BAfmW hat seinen Sitz in Bonn und ist die oberste Bundesbehörde mit der Zuständigkeit für magische, mythische und fantastische Wesen. Es beschreibt seine Aufgaben wie folgt: "Der nette Vampir von nebenan, der Kobold in der Politik, der Bielefeld-Mythos, aber auch Unerklärliches, das fällt in die Zuständigkeit des Amtes."

Wer von diesem Bundesamt noch nie etwas gehört hat, findet weitere Informationen auf der Website des BAfmW. Und wer nicht an die Echtheit des Amts glauben mag, den überzeugen vielleicht der Präsident des Bundesamts Edmund F. Dräcker oder Jakob Maria Mierscheid MdB, der für die parlamentarische Kontrolle zuständig ist.

5.8.14

Aktive Nutzer gewinnen: Crossmedia-Tagungsband erschienen

Interaktivität konzipieren, aktive Nutzer gewinnen" heißt der Tagungsbeitrag von Sebastian Gomon, Gabriele Hooffacker und Ulrich Schmedes über ein Studierendenprojekt an der HTWK Leipzig: Das Filmriss Filmquiz erreichte hohe Online-Zugriffszahlen und aktivierte die Nutzer durch pfiffige Interaktionsmöglichkeiten. Soeben ist der Tagungsband zur Tagung "Think cross change media" mit allen Vorträgen erschienen. Er kostet 21,99 Euro und kann bei Amazon bestellt werden.