29.3.13

Warum man bloggen sollte

Zehn Argumente, warum Bloggen doch noch hip wird, hat Jens Stoewhase für medienrot zusammengestellt. Zu den wichtigsten zählen: 1. Ihr Blog gehört Ihnen. Im Gegensatz zu Social-Media-Angeboten bestimmen Sie, was veröffentlicht wird. 5. Ein Blog ist einfach und multimedial. 8. Ein Blog erhöht die Sichtbarkeit im Netz.

Die anderen Argumente sind auch nicht von der Hand zu weisen, etwa, dass ein Blog enorm preisgünstig ist. Alle Argumente lesen: Warum Bloggen doch noch hip wird

25.3.13

Städte unterstützen Radio Z

ustimmung für Radio Z: Vier bayerische Städte haben Resolutionen zur gesetzlichen Anerkennung von Community-Medien verabschiedet. Damit wenden sie sich gegen die Kürzung der Programmförderung für Radio Z durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Die Stadträte von Fürth und Erlangen beschlossen in den Sitzungen vom 20.03. und 21.03.2013 einhellig eine Resolution zur gesetzlichen Anerkennung von community media und Erklärungen gegen die finanziellen Kürzungen von Radio Z. Auch die Oberbürgermeister der Städte Nürnberg und München stellten sich in zwei Schreiben hinter die Forderungen der Kampagne Medienvielfalt für Bayern.

In seiner letzten Sitzung am 7. März hatte sich der BLM-Programmförderungsausschuss nach einer Debatte zum Thema nicht zu einer Revision durchringen können. Der Ausschussvorsitzende Thomas Rebensburger erklärte, der Förderausschuss habe gemäß seiner Kriterien entschieden und verwies Radio Z auf das Folgejahr.

Zur Kampagne "Medienvielfalt in Bayern"

18.3.13

Nachrichtenmedien in den USA: Weniger Einnahmen, mehr News

Der US-Report "State of the News Media" 2013 ist erschienen. Daniela Kraus vom österreichischen "Standard" fasst die Ergebnisse so zusammen: Weniger Journalisten, unzufriedenes Publikum, sinkende Werbeanteile. Co-Autor Rick Edmonds rät: "Traditionelle Medienunternehmen müssen neue und neuartige Einnahmequellen suchen und herkömmliche Geschäftsmodelle weiterführen." Ein Fazit von Daniela Kraus: "Der Nachrichtenkonsum wächst. Die Krise der Nachrichten-Unternehmen ist nicht Folge mangelnden Publikumsinteresses, sondern Krise der traditionellen Geschäftsmodelle." Zum ausführlichen Beitrag bei der standard.at

14.3.13

Jobbörse auf dem Smartphone

Die Jobbörse-App der Bundesagentur für Arbeit (BA) können ab sofort auch iPhone-Nutzer herunterladen. Bereits seit Januar 2013 gibt es die App für Besitzer von Android-Smartphones. Mehr als 100.000 Downloads und 119 Bewertungen belegen die große Akzeptanz der Androiden-App. Der Bewertungsdurchschnitt liegt bei 4,1 von 5 Sternen.

Mit der Jobbörse-App können Arbeits- und Ausbildungssuchende alle wesentlichen Funktionalitäten der JOBBÖRSE nutzen. Neben der Stellensuche nach Berufen und Stichworten bietet die App weitere Funktionen wie die Übernahme von Terminen in den Smartphone-Kalender, das Teilen von Stellenangeboten via E-Mail oder die Nutzung von Ortungsdiensten. Die neuesten veröffentlichten Stellenangebote können in einer Schnellansicht angezeigt werden. Auch die Ergebnisse der letzten Suche werden gespeichert, so dass darauf erneut schnell und komfortabel zugegriffen werden kann.

Der Download der App ist direkt über den iTunes-App Store bzw. den Google Play-Store möglich:
Android: Google Play-Store
Apple: iTunes-App-Store

10.3.13

Augmented Reality: Werbekunden reagieren verhalten

Möbel, Lampen, Kleider, Accessoires: Mit Augmented Reality (AR), der Technik der erweiterten Realität, können Kaufinteressenten das Produkt ausprobieren - fast wie vor Ort. Ein gigantisches umsatzsteigerndes Potential oder Hype ohne verkaufsfördernde Effekte? Eine aktuelle W3B-Studie hat die Nutzer befragt. Die reagieren verhalten.

Wie hoch die Akzeptanz von Augmented Reality (AR) beim virtuellen Einblenden, Anprobieren und Auswählen von Produkten ist, hängt stark vom Produkt ab. Vor allem bei der Wohnungseinrichtung, so die W3B-Studie, halten viele Nutzer AR für attraktiv: Jeder zweite Internet-Nutzer gab an, dass er die Möglichkeit nützlich findet, bei der Planung einer Wohnungseinrichtung Räume zu filmen oder zu fotografieren und Einrichtungsgegenstände anschließend so in das Bild einzublenden, als ob sie sich tatsächlich in dieser Umgebung befänden. Besonders interessant ist dies offensichtlich bei kostspieligeren Anschaffungen wie Möbeln (80 %) und Kücheneinrichtungen (69 %).

Bei Unterhaltungselektronik hingegen halten lediglich 17 Prozent der Interessierten AR für nützlich. Modeprodukte würden hingegen knapp 42 Prozent der befragten Internet-Nutzer virtuell ausprobieren. Mit Abstand die meisten (gut zwei Drittel) halten das Anprobieren von Brillen für nützlich, jeweils gut die Hälfte finden AR beim Kauf von T-Shirts, Hosen- und Haarfarben hilfreich. Schuhe, Dessous/Unterwäsche, Schmuck und Kosmetik will nur jeder fünfte Interessent mithilfe von AR anprobieren - hier wird offensichtlich eine echte Anprobe für nötig erachtet.

Zur W3B-Pressemitteilung mit Hinweis auf die ausführliche Studie

6.3.13

P-Seminar Medien: E-Book zum Download

In Deutsch, Kunst, Erdkunde, Religion, Sport, Englisch oder Chemie: In allen Schulfächern in der gymnasialen Oberstufe sind P-Seminare im Medienbereich möglich. Im Kernfach Geschichte können Schüler eine Zeitung mit Zeitzeugeninterviews über die Gründungsphase der Bundesrepublik herstellen, im Fach Kunst einen Spielfilm drehen, in Informatik an einem Computerspiel arbeiten und im Sportunterricht ein Event organisieren. Das E-Book (PDF) vom MedienCampus Bayern gibt Ratschläge für P-Seminare von Print, Audio, Video und Online über Social Media und Eventmanagement bis hin zu Design, Musik und Games und stellt Themenideen vor. Der Download ist kostenfrei. Zum E-Book

4.3.13

Lesen! Hören! Sehen! Literatur im speak&spin

Ein Video über den Literatur-Treffpunkt speak&spin haben Teilnehmende im Workshop Videojournalismus gedreht. Der Workshop ist Teil des dreimonatigen Moduls Online-Publishing im 6-monatigen Lehrgang Online-Journalismus an der Journalistenakademie. Der nächste Lehrgang startet am 29. April. Mehr zum Speak & Spin bei der Landeshauptstadt München. Hier geht's zum Video auf Youtube

Mobil arbeiten, aber sicher

Wie man Laptop, Tablet und Smartphone richtig einsetzt, dazu gibt es jetzt den Leitfaden für "Sicheres Arbeiten von unterwegs". Die Broschüre stammt von Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) und der DATEV eG. Sie zeigt Sicherheitslücken beim Einsatz von Laptop, Tablet und Smartphone, beschreibt Auswirkungen auf Organisation, Mitarbeiterführung und Kundenbeziehungen und verweist anhand verschiedener Szenarien auf wirksame Sicherheitsvorkehrungen. Der Download der kleinen Broschüre (12 Seiten) ist kostenfrei.

Broschüre Sicheres Arbeiten von unterwegs zum Herunterladen

3.3.13

Bis 15. März beim Alternativen Medienpreis bewerben

Kritische Journalisten gesucht! Bewerbungsschluss ist Freitag, 15. März 2013! Journalisten können sich in den fünf Sparten Internet, Print, Audio und Video sowie Medienkritik bewerben. Zu gewinnen gibt es acht mit je 500 Euro dotierte Preise. Die feierliche Preisverleihung findet am 26. April 2013 in der Nürnberger Akademie, Gewerbemuseumsplatz 2, statt. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2013.

Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten und Themen aufgreifen, die von den großen Medien vernachlässigt werden. Darstellungsformen, Formaten und Themen der Publikationen sind keine Grenzen gesetzt. Journalisten können sich sowohl mit Beiträgen aus nichtkommerziellen wie auch etablierten Medien, die neue Ansätze unkonventionell aufgreifen, bewerben. Die Jury berücksichtigt unterschiedliche technische und finanzielle Produktionsbedingungen.

Schon zum zweiten Mal kann man sich für den Sonderpreis Medienkritik bewerben. Stifter ist das Projekt Zweite Aufklärung, ein Forum für Medienkritik und Gesellschaftsentwürfe. Die Ausschreibung richtet sich an Autoren, deren Beiträge zu neuen Entwicklungen in der Me-dienlandschaft kritisch Stellung beziehen, ihre gesellschaftliche Wirkung beleuchten oder Fehltritte und Fehlentwicklungen der Medien aufdecken. Der Sonderpreis ist mit 500 Euro dotiert. Wer teilnehmen will, meldet sich online per Formular unter www.alternativer-medienpreis.de an. Hier gibt es die Informationen zum Wettbewerb. Die Wettbewerbsbeiträge können online oder per Post an Nürnberger Medienakademie, c/o Stiftung Journalistenakademie, Alternativer Medienpreis, Arnulfstr. 111-113, 80634 München eingesandt werden.

Der Alternative Medienpreis fördert die kritische Medienkultur im deutschsprachigen Raum: Themen und Ansätze, die von großen kommerziellen Medien vernachlässigt werden, bekommen so mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Der Alternative Medienpreis bezieht sich auf den Graswurzeljournalismus der 70er und 80er Jahre. Damals entstanden Stadtzeitungen, nichtkommerzielle Lokalradios und Computernetzwerke von unten. Das Ziel war Gegenöffentlichkeit. Diese Art des Journalismus hat durch Blogger und Social Media neue Aktualität erlangt. Der Alternative Medienpreis wurde erstmals im Jahr 2000 verliehen und wird 2013 zum 14. Mal ausgeschrieben.