27.9.11

Dossier "Brüche" von OJ39/PO32




Fotos: Heinrich Bruns

Brüche haben sich die Studierenden des aktuellen Kurses an der Journalistenakademie als Thema gewählt. Kurt Tykwers Filmforum in Landsberg bricht mit den Vorstellungen, die man sich von einem Kino macht, und entführt in eine magische Realität. Eine Trennung ist ein Bruch im Leben einer Familie. Andere Brüche im Leben können durch eine Krankheit oder durch Tod ausgelöst werden - davon erzählen zwei Beiträge. "Warum tun Sie sich diese schweren Themen an?" fragte Sandra Jänicke die Radio-Journalistin Antonia Arnold (Bayern 2). Ein Interview mit dem palästinensische Minister für Religiöse Angelegenheiten Sheikh Mahmoud Al Habash fragt: Ist Frieden zwischen Israel und Palästina möglich?

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Mit dem Fotokurs aufs Oktoberfest

Aufs Oktoberfest und dabei etwas lernen: Unter Anleitung von Noah Cohen gelang das sechs Teilnehmerinnen am Kurs "Digitale Fotografie" an der Journalistenakademie. Am "italienischen Wochenende", dem von italienischen Touristen bevorzugten Termin, waren sie mit der Digitalkamera unterwegs. Eine Auswahl samt Namen der jeweiligen Fotografin gibt es hier zu sehen:



Silvia ShaboSilvia ShaboMichaela Jung



Maria MarogeGabriele EggertBeate Leufen-Bohlsen



Beate Leufen-BohlsenAnnette AuerAnnette Auer

Verbraucherthemen in die Medien bringen

Die Verbraucherzentrale Bayern e. V. war am 27. September zu Gast bei der Journalistenakademie. Gemeinsam mit Peter Lokk arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Texten für die Pressearbeit (Media Relations) der Verbraucherzentrale. Ziel: Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Bayern möglichst gut, nachvollziehbar und verständlich über ihre Rechte zu informieren. Der Dozent war begeistert: "Ein tolles Team!"

23.9.11

Gründungszuschuss gekürzt, bei Arbeitsmarktpolitik gespart

Der Gründungszuschuss wird stark gekürzt, die Förderinstrumente für die Arbeitsmarktpolitik werden umgebaut. Das hat der Bundestag am 23. September 2011 beschlossen. Die Streichung von weit über eine Milliarde Euro jährlich allein bei dieser Maßnahme der Arbeitsförderung ist nun gesetzlich umgesetzt und wird zum 1. November in Kraft treten.

Insgesamt sollen Bundesagentur für Arbeit und der Bund bis 2014 gemäß dem Sparpaket der Bundesregierung in der Arbeitsförderung 16 Milliarden Euro einsparen. Vorrangiges Ziel sei dabei die Qualifikation von Fachkräften.

Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen hatte der Ausschuss für Arbeit und Soziales bereits am 21.9.11 der Reform der Förderinstrumente für Arbeitslose zugestimmt. Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt (17/6277) wurde in geänderter Form angenommen, nachdem CDU/CSU und FDP zuvor noch einen Änderungsantrag vorgelegt hatten. Abgelehnt wurden dagegen Anträge der SPD (17/6454), von Bündnis 90/Die Grünen (17/6319) und der Fraktion Die Linke (17/5526).

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., hat die geplante Reform der Arbeitsmarktinstrumente im Grundsatz begrüßt. Kritik kam vom Landkreistag Nordrhein-Westfalen. Er fordert, die Belange von Langzeitarbeitslosen bei der Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente besser zu berücksichtigen. Angesichts der massiven Kürzung der Mittel für Arbeitslose und der anstehenden gesetzlichen Änderung der Förderinstrumente blieben gerade die Menschen, die schon lange auf Hilfeleistungen des Staates angewiesen sind und besonders viel Unterstützung brauchen, auf der Strecke. Die Jobcenter kürzten besonders bei den sogenannten Ein-Euro-Jobs.

Wer noch Anspruch auf den Gründungszuschuss hat und aktuell gründen will, sollte, rät Verdi, den Antrag jetzt möglichst schnell stellen.

Zur Pressemitteilung beim Deutschen Bundestag
Zur Kritik aus NRW
Infos und Tipps zur Neuregelung im Einzelnen bei mediafon (Verdi)

Führungsstil in der Medienbranche: „Macht kommt von machen“



von  Silke Feltes und Sandra Jänicke

DerJournalistinnenbund lud am Mittwoch, den 21. September, zu dem Vortrag „Führung, Macht, Medien“ in den Presseclub München ein. Die Kölner Journalistin, Autorin und Supervisorin Kirsten Anette Vogel sprach und diskutierte über die Kunst, Journalisten zu führen und diese Führung anzunehmen.

Wie gebe ich als Führungskraft im Medienbereich meinen Mitarbeitern den nötigen Freiraum, sich zu entfalten? Was bedeutet Macht in diesem Zusammenhang? Wie gehen Chefredakteure verantwortungsvoll und wertschätzend mit ihrer Position um? Erfahren Vorgesetzte genug Aufmerksamkeit und Bestätigung für ihre Leistung? Diese und viele andere Fragen diskutierte Kirsten Annette Vogel engagiert mit ihrem Publikum auf der Veranstaltung des Journalistinnenbundes im Presseclub München.

Führung, so die Supervisorin, ist immer unsichtbar. Gute Führung meint, jederzeit theoriegeleitet und absichtsvoll zu handeln, und zwar vor dem Hintergrund der Achtsamkeit und des Respekts. Optimale Führung bedeutet für den Geführten immer die Erfahrung der eigenen Wirksamkeit. Denn erst das Erleben der Wertschätzung und der eigenen Entfaltungsmöglichkeiten führt auf Seiten der Mitarbeiter zur kreativen Produktivität. Ein wichtiges Gut in der Medienbranche.

Ihre theoretischen Aussagen und praktischen Erfahrungswerte machte Kirsten Annette Vogel während des gesamten Vortrags eindrucksvoll in der Interaktion mit dem Publikum erlebbar. So waren auch die anwesenden Studentinnen der Journalistenakademie schnell überzeugt: Gute Führung kann zur persönlichen Entfaltung beitragen. Und Macht kommt eigentlich von machen.

Die Journalistin, Autorin und Supervisorin Kirsten Annette Vogel berät und begleitet öffentlich-rechtliche sowie private Sender, Verlage und Akademien bei der journalistischen Aus- und Weiterbildung. Der Titel ihres dem Vortrag zugrunde liegenden Buches lautet „Führung. Macht. Medien. Die Kunst, Journalisten zu führen und diese Führung anzunehmen“, Edition Oberauer, 2010.




21.9.11

Suchmaschinen optimieren für Einsteiger (PDF)

Mittelstand Wissen heißt ein Online-Magazin, das die Marktplatz Mittelstand GmbH & Co. KG aus Nürnberg herausgibt. Die aktuelle Ausgabe von "Mittelstand Wissen" widmet sich schwerpunktmäßig der Suchmaschinen-Optimierung. Themen sind
  • Der Google-Sprint: Mit SEO machen Sie Ihre Website zum Sieger im Netz
  • 4 Tipps zum Social Media Marketing
  • Pflichtprogramm für kleine Unternehmen: Lokale Suchmaschinenoptimierung
  • Das Panda-Update: Qualität der Website beeinflusst das Ranking bei Google
Das ganze Online-Magazin als PDF (kostenlos)

20.9.11

Lehrgang Online-Journalismus: 90 Prozent im Job

Die Erfolgsbeobachtung für den Lehrgang Online-Journalismus OJ-35, sechs Monate nach Lehrgangsende, ergab: 90 Prozent der Teilnehmenden haben einen Arbeitsplatz. Beim vorherigen Lehrgang OJ-34 waren es sogar 93 Prozent. 89 Prozent davon wiederum arbeiten in Festanstellung.

Die Alumni und Alumnae sind in den Bereichen Content-Erstellung, Online-Redaktion, Journalismus, TV, Unternehmensberatung, PR sowie Hochschule/Universität tätig.
Der nächste Lehrgang Online-Journalismus startet am 24. Oktober 2011.
Zur statistischen Auswertung
Zum Lehrgang Online-Journalismus

17.9.11

Projektarbeit: Studierende filmen Hausbrauerei



Eine Hausbrauerei in der Richelstraße mitten in München-Neuhausen ist Thema der Projektarbeit der aktuellen Lehrgänge Videojournalismus und Online-Journalismus. Am Freitag begannen die Vorort-Recherche und erste Aufnahmen. Natürlich musste das Bier vom Richelbräu auch probiert werden. Ergebnis: eine echte Alternative zum Oktoberfest!

14.9.11

Pressearbeit (Media relations) in 9 Modulen ab 14.10.

Pressemitteilungen texten, Pressekonferenzen organisieren, ein PR-Konzept erarbeiten: Begleitend zum Beruf kann man ab dem 14. Oktober in neun Wochenend-Modulen das Handwerk der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit klassisch und online an der Journalistenakademie lernen. Weitere Themen sind Kundenzeitschrift, Online-PR und Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Fundraising, Crossmedia, Social Media und Content-Management.

Der neunmonatige Lehrgang findet in Form von Blended Learning statt, das heißt, in einer Kombination von Präsenz-Phasen (ca. 180 Unterrichtsstunden) und E-Learning (ca. 100 Stunden). Der modulare Aufbau sorgt dafür, dass der Kurs passgenau auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist: Sechs Themenmodule sind verpflichtend. Weitere drei wählen Sie aus sechs zusätzlichen Angeboten aus. Mehr zum Lehrgang auf www.journalistenakademie.de

13.9.11

Journalistenakademie besucht Pressekonferenz des Friedenstreffens













Die Welt trifft sich in München und die Journalistenakademie ist mit dabei. Zur Abschlusspressekonferenz des Internationalen Friedenstreffen mit Erzbischof Reinhard Marx hatte sich auch der Kurs OJ 39, PO 32 akkreditiert. Im Rahmen der Unterrichtseinheit Pressekonferenz schauten sich die angehenden PR-Experten und Online-Journalisten an, wie die Veranstalter, das Erzbistum München und Freising gemeinsam mit der Gemeinschaft Sant'Egidio, ihre Anliegen den Medien vorstellten. Rund 60 Journalisten, davon allein fünf TV-Teams, waren anwesend.

Es war der letzte Tag des dreitägigen Treffens mit rund 40 Einzelveranstaltungen und sowohl Marx als auch Andrea Riccardi von Sant'Egidio zogen eine erste positive Bilanz: Man habe hochrangige Vertreter verschiedener Religionen zu gemeinsamen Gesprächen zusammengebracht, die sich auf anderen Wegen wohl nicht getroffen hätten.

Dozent Hans-Peter Meier hatte mit seinem Kurs vor allem ein Augenmerk auf die Organisation der auf Deutsch und Italienisch abgehaltenen Pressekonferenz in der Maxburgstraße. Und da konnte der Eindruck leider nicht durchweg positiv sein. So war zum Beispiel keine Pressemappe zusammengestellt, es fehlten Hintergrundinformationen zu Sant'Egidio und zur 25jährigen Geschichte des Friedenstreffens.

1.9.11

Blogger können in die Künstlersozialversicherung

Die Künstlersozialkasse (KSK) muss auch Online-Journalisten und Blogger versichern, wenn diese ihre Texte kostenlos auf einer eigenen, werbefinanzierten Website veröffentlichen. Das hat Ende Juli 2011 der 3. Senat des Bundessozialgerichts entschieden.

Der Kläger hatte die Aufnahme in die KSK bereits 2005 beantragt, war aber abgelehnt worden. Er betreibt seit 1996 einen Blog zum Thema Internet, in dem er eigene Beiträge kostenlos zur Verfügung stellt. Einnahmen erzielt er durch den Verkauf von Werbeflächen auf der Website, in geringem Umfang auch aus Honoraren von anderen Websites. Die KSK urteilte außerdem, dass die in den Steuerbescheiden vorgenommene Einstufung der Einnahmen aus dem Verkauf der Werbeflächen als Einnahmen aus Gewerbebetrieb nicht zutreffend sei.

Mit der Künstlersozialversicherung können seit 1983 selbständige Künstler und Publizisten die gesetzliche Sozialversicherung nutzen. Sie zahlen nur etwa die Hälfte ihrer Beiträge selbst und sind damit ähnlich günstig gestellt wie Arbeitnehmer. Die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss und eine Abgabe der Unternehmen finanziert, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten.

Die ganze Nachricht bei Werben & Verkaufen.