31.8.11

Podiumsdiskussion: 10 Jahre Wikipedia, 10.9.

Freies Wissen für alle: Wie funktioniert die Online-Enzyklopädie? Wie geht es weiter mit Wikipedia? Zusammen mit dem Bildungszentrum (BZ) der Stadt Nürnberg lädt Wikipedia am 10. September zur öffentlichen Podiumsdiskussion nach Nürnberg. Moderiert von Peter Lokk diskutieren Wikipedianer mit Journalisten und Experten wie Prof. Dr. Klaus Meier von der Katholischen Universität Eichstätt. Der Eintritt ist frei. Wer sich einen Platz sichern möchte, sollte sich beim BZ anmelden.

Podiumsgäste sind:
  • Ting Chen, Vorsitzender des Boards der Wikimedia Foundation in San Francisco, stellt die Wikimedia Foundation, das Board of Trustee und dessen Arbeit vor und erläutert, welche Bedeutung die Foundation für die Gemeinschaft hat.
  • Magnus Gertkemper, langjähriger Wikipedianer und Administrator, schildert, wie Texte in Wikipedia entstehen, wie sie geprüft werden und was ein Administrator macht.
  • Prof. Dr. Klaus Meier, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Institut für Journalistik: Er thematisiert das Verhältnis von Wikipedia und Wissenschaft.
  • Pavel Richter, Wikimedia Deutschland e.V., Geschäftsführer seit August 2009, stellt die Geschichte der deutschsprachigen Wikipedia, die aktuellen Projekte und die Initiative "Wikipedia soll Kulturerbe werden" vor.
  • Klaus Schrage, Journalist bei den Nürnberger Nachrichten, freigestellter Betriebsrat, Blogger "Hirndübel" schildert, wie Journalisten Wikipedia nutzen und als Quelle einschätzen.

Wikipedia, die von ehrenamtlichen Autoren verfasste, freie Online-Enzyklopädie, feiert vom 9.-11. September in Nürnberg das zehnjährige Bestehen der deutschsprachigen Community. Die im März 2001 gegründete Wikipedia in deutscher Sprache ist eine von vielen Wikipedia-Ausgaben. Mit 1.265.00 Artikeln ist sie die zweitgrößte Wikipedia nach der englischen, die über 3,6 Millionen Artikel enthält (Stand: Mai 2011). An diesem Abend informieren prominente Wikipedianer über die vergangenen zehn Jahre. Sie diskutieren mit Wissenschaftlern, Politikern und Journalisten über Trends und Projekte und stellen sich auf dem Podium den Fragen des Publikums.
Bildungszentrum, E.14 / Fabersaal, 10.9.2011, Beginn 19 Uhr

Ort: Bildungszentrum der Stadt Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2.
Zur Pressemitteilung "10 Jahre Wikipedia"
Zum Programm bei Wikipedia
Zur Anmeldung beim BZ

Zum Pressespiegel und zu den Blogeinträgen

24.8.11

Peter Welchering lehrt Podcast an der Journalistenakademie

Im mehrtägigen Podcast-Workshop bei Peter Welchering an der Journalistenakademie entstehen heute Slide-Shows, Comic-Casts und weitere – zu Themen wie „Biergärten in München“ oder „schrille Dirndlmode beim Oktoberfest“.

23.8.11

Jobs über Xing-Gruppe finden

Das soziale Netzwerk Xing bietet seit kurzem wieder an, passende Jobangebote auf der Gruppen-Startseite einzublenden. Die Journalistenakademie hat dieses Feature implementiert. Wer einen Job im Bereich Online-Redaktion, Journalismus, PR, Social Media usw. sucht und einen Lehrgang an der Journalistenakademie besucht oder besucht hat, kann der Xing-Gruppe beitreten. Einmal im Monat verschickt die Journalistenakademie ihren Newsletter an die Gruppenmitglieder, die Alumni und Alumnae.

Auf der Startseite der Gruppe "Alumni der Journalistenakademie Dr. Hooffacker" werden thematisch passende Jobangebote eingeblendet. Die Suche kann man selbst nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und verfeinern. Mehr dazu beim Netzwerk der Journalistenakademie

21.8.11

1991: Datennetze halten Verbindung nach Moskau


Beim Putsch gegen Gorbatschov im August 1991 zeigten die Datennetze erstmals, welches Potenzial sie besitzen: Friedensaktivisten informierten die Öffentlichkeit über die Vorgänge in Moskau.

Vor 20 Jahren gab es noch kein Internet in der heutigen Form. Doch sogenannte Mailboxnetze transportierten digitale Information übers analoge Telefonnetz in die ganze Welt. Gabriele Hooffacker und Peter Lokk berichteten damals aus Moskau.

Zum Beitrag


Im Kreml (Foto: Gabriele Hooffacker)

18.8.11

Zum Antikriegstag 1. September: Bußgeldbescheid wegen Antikriegsausstellung


Wegen einer Anti-Kriegs-Aktion hat das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) im August 2011 einen Bußgeldbescheid von 273,50 Euro gegen Wolfram Kastner ausgestellt. Der Münchner Künstler zeigte in einer Ausstellung Bilder vom Schrecken des Krieges. Einige der Fotos, die von außen durch ein Schaufenster sichtbar waren, stammen aus dem 1924 erschienenen Buch von Ernst Friedrich Krieg dem Kriege. Sie wurden bereits im Berliner Antikriegsmuseum 1924-1933 gezeigt. Die Nazis schlugen damals immer wieder die Scheiben des Museums ein, Friedrich selbst wurde wegen seiner Anti-Kriegs-Agitation 1930 zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Im März 1933 zerstörten die Nazis das Museum völlig; Ernst Friedrich eröffnete das Museum erneut 1936 in Brüssel, dort wurde es 1940 durch die deutschen Besatzer wiederum zerstört.

Laut KVR München stellen diese Fotos 2011 eine „grobe ungehörige Handlung“ sowie eine „Belästigung der Allgemeinheit“ dar. Nachbarn und Frauen aus dem veranstaltenden Kulturteam hatten bereits direkt nach der Eröffnung der Ausstellung am 15. April 2011 gefordert, die Bilder zu verhüllen oder abzuhängen, weil dadurch angeblich Kinder traumatisiert würden. Der Künstler weigerte sich, weil er „das Entsetzen über die furchtbaren Folgen von Kriegen für sinnvoll und heilsam erachtet“. Mehr dazu beim Institut für Kunst und Forschung von Wolfram P. Kastner.

Passanten holten am Sonntag, 17. April, um 10 Uhr die Polizei. Sie empfahl, dass die Schaufenster vorläufig ca. 80 cm hoch zugehängt werden sollen, bis geklärt worden sei, wie das Kulturreferat der Stadt München dazu stehe und ob die Ausstellung gegen das Jugendschutzgesetz verstoße. Polizeibeamte kontrollierten im Laufe des Tages mehrfach, ob die vorläufige Verhängung hoch genug angebracht sei, und waren zufrieden. Einigen Bewohnern des Quartiers reichte das nicht aus. Sie wollten die Ausstellung unbedingt und notfalls auch mit Gewalt schließen. Sie beklebten die Schaufenster. Der Künstler hat daraufhin am 19. April die Ausstellung vorzeitig abgebaut. Gegen den Bußgeldbescheid hat Wolfram Kastner Widerspruch eingelegt.

Zum gewerkschaftliche Antikriegstag 1. September führt der DGB Veranstaltungen durch. In München lädt der DGB am 1. September um 18.30 ins DGB-Haus: "Wer bezahlt die Kriege?" Weitere Veranstaltungen beim DGB München

14.8.11

Freies Wissen für alle: Wikipedia lädt ein zur WikiConvention


Zur WikiConvention 2011 lädt der gemeinnützige Verein Wikimedia Deutschland Wikipedianer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und alle, die es werden wollen, für den 9. bis 11. September nach Nürnberg ein. Der Kongress richtet sich mit Workshops, Diskussionen, Vorträgen und Exkursionen an alle, die mehr über Wikipedia erfahren und am Wissensaustausch teilnehmen wollen. Beim Kongress berichten Referenten aus Wissenschaft, Politik und Medien. Artikel zu lebenden Personen, Urheberrechtsfragen oder rechtliche Aspekte der Fotografie sind nur einige der Themen, die hier diskutiert werden. Schwerpunktthema ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, aber auch Schwesterprojekte wie das freie Medienarchiv Wikimedia Commons und Wikisource werden berücksichtigt.

Wikimedia Deutschland, der größte Förderer des Treffens, rechnet mit 250 Teilnehmern. Anmeldeschluss zum Kongress ist der 15. August 2011. Unter de.amiando.com kann das Anmeldeformular abgerufen werden. Die Teilnahme mit Unterkunft und Verpflegung
kostet 60 Euro. Wer keine Übernachtung braucht, zahlt nur 30 Euro.

Ständig aktualisierte Informationen zu Programm und Ablauf des Kongresses gibt es hier.

Zur Pressemitteilung

13.8.11

15 Jahre Frohburger Medienhaus


Seit 15 Jahren ist das Frohburger Medienhaus ein Treffpunkt zwischen Ost und West: Junge Leute lernten hier das Schülerzeitung-Machen ebenso wie das Gestalten von Webseiten oder das Bloggen. Bürgerinitiativen und Non-Profit-Organisationen erfuhren, wie man Öffentlichkeit herstellt. Am 13. August feierten Freunde aus Leipzig, München, Nürnberg, Altenburg und Frohburg das 15-jährige Bestehen.

6.8.11

22 Jahre HTML, 20 Jahre WWW

Die Hypertext Markup Language (HTML), ein Format zur Auszeichnung von Hypertext im World Wide Web, wurde 1989 von Tim Berners-Lee am CERN in Genf festgelegt. Sie basiert auf der Metasprache SGML. HTML wird vom World Wide Web Consortium (W3C) weiterentwickelt. Am 6. August 1991 veröffentliche Tim Berners-Lee eine kurze Zusammenfassung seines WorldWideWeb-Projekts, für die sich zu diesem Zeitpunkt kaum jemand interessierte. Mehr zur Geschichte von HTML und WWW