25.2.11

München: Medienbranche wieder auf Wachstumskurs

Die Landeshauptstadt München und die IHK für München und Oberbayern legten soeben eine aktuelle Studie über die Medienbranche in der Region vor, die vierte ihrer Art. Die Anzahl der Unternehmen ist seit 2007, dem Zeitpunkt der letzten Untersuchung, um sechs Prozent auf über 29.000 gewachsen. Mit 371.000 Mitarbeitern, das sind sechs Prozent weniger als 2007, erwirtschafteten sie 2009 rund 71 Milliarden Euro. Der Umsatz ging dabei um 3,7 Prozent zurück.

Die gesamte IuK- und Medienwirtschaft stellt der Region München ein gutes Zeugnis aus. „Fast 95 Prozent aller Befragten sind mit dem Standort zufrieden oder gar sehr zufrieden“, so Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München. An der Spitze der Standortfaktoren rangiert das Kultur- und Freizeitangebot. Darüber hinaus schätzen die Unternehmen die hohe Dichte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die Möglichkeit, von Netzwerken und Kooperationen zu profitieren sowie die Verfügbarkeit von unternehmensnahen Dienstleistungen. Kritischer bewerten die Unternehmen dagegen das Personalkostenniveau, die hohen Büro- und Gewerbemieten sowie die Gewerbesteuer- und Abgabenlast.

Die Medienkrise sei in München einigermaßen glimpflich abgelaufen, meint IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen: „Damit ist die IuK- und Medienwirtschaft weit glimpflicher davongekommen als etwa die exportorientierte Industrie oder die Finanzdienstleister". Der Abschwung wirkte sich nicht auf alle Teilbranchen gleich aus. Während die Kabel- und Netzwerkbetreiber entgegen dem Trend um 5,5 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro zulegen konnten, traf es die Werbebranche mit einem Umsatzminus von 16,7 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro weitaus härter. „Das war zu erwarten, denn Kürzungen der Werbeetats sind in Krisenzeiten eine beliebte Maßnahme, um Kosten zu senken“, sagte Reiter.

Pressemitteilung der LH München
Pressemitteilung der IHK München und Oberbayern
Broschüre zur Studie zum Download (PDF)

23.2.11

M-Leserumfrage: Fast die Hälfte sind Freiberufler


Die Zeitschrift M - Menschen machen Medien der dju/verdi hat eine Leserumfrage mit interessanten Ergebnissen vorgelegt: Fast die Hälfte der dju-Leserinnen und -Leser sind Freiberufler. Mehr als 13% der an der Umfrage Beteiligten sind seit mehr als 40 Jahren in der Gewerkschaft, 13% zwischen 5 und 10 Jahren. Dazwischen bis 20, 25, 30, 35 Jahre jeweils zwischen 7 und 12%. 19,3% aller Teilnehmer/innen an der Umfrage haben gewerkschaftliche oder betriebliche Funktionen inne.

Im Detail wird bei M vor allem das Format (85%), die Verständlichkeit (66%), der Informationswert (65%), die Länge der Beiträge (62%) und die politische Tendenz (61%) auf die ersten 5 Plätze gewählt. Bei der Betrachtung der Themenerwartungen zeigt sich auch hier im Wunschprofil ein klares Votum für Medienpolitik (84%, Note 1,7) und die Berufspolitik (71%, Note 2,2). Danach kommen die Rechtspolitik (54%), Tarifpolitik (54%) und die Gewerkschaftspolitik (47%).

Nur 3 Prozent schätzen den Unterhaltungswert der Gewerkschaftszeitung sehr hoch ein. Dafür schätzen die Leserinnen und Leser die medienpolitischen Informationen. Auch das Magazin-Format gefällt. Dafür gibt es für die Verständlichkeit, den Informationswert die Länge der Beiträge und die journalistische Qualität nur Noten zwischen 2,3 und 2,5. Die politische Tendenz, das Themenangebot und der Nutzen für den beruflichen und betrieblichen Alltag kommen auf die Note 2,7. Die Prägnanz der Beiträge erhält eine 2,9. Exklusivität, Neuigkeitswert und Aktualität liegen bei 3,1 bzw. 3,0 – Titelseite ebenfalls bei 3,0 und optische Aufmachung und Design auch bei 3,1. So ergibt sich im Durchschnitt eine Note von 2,6 für M.

Ein Klassensatz der Zeitschrift "M" steht den Studierenden an der Journalistenakademie im Foyer zur Verfügung.

Zu den ausführlichen Ergebnissen der Leserumfrage

21.2.11

Mediengespräch: Rundfunk im Wandel, 1.3.

Zum 47. Münchner Mediengespräch mit Prof. Dr. Thomas Gruber laden Journalistenakademie und Friedrich-ebert-Stiftung am Dienstag, 1. März, um 19.30 Uhr ein. Als Intendant des Bayerischen Rundfunks hat Thomas Gruber fast ein Jahrzehnt lang den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aktiv mitgestaltet. In seine Amtszeit fiel auch der Ausbau der Online-Angebote und des multimedialen Jugendprogramms.

In einem Rückblick wird der ehemalige Intendant der viertgrößten Anstalt der ARD auf die wichtigsten Stationen seiner Amtszeit eingehen und dann einen Ausblick auf die Herausforderungen des öffentlichen Rundfunks angesichts der gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen geben.

Ort: Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Prielmayerstr. 3. Eintritt frei, bitte anmelden!

9.2.11

Abenteuer Journalismus: Eine Alumna der Journalistenakademie berichtet


"Das größte Abenteuer in meinem Berufsleben war der Wechsel vom gut gepolsterten Sessel der Chefredakteurin von Leben & Erziehen zur Journalistenakademie Dr. Hooffacker in München." Von den 'unchristlichen' Anfangszeiten über die ungewohnte Nähe zu Mitstudierenden bis zur Aufregung vor den Klausuren: Alumna Marilis Kurz-Lunkenbein lässt nichts aus. Der unterhaltsame und informative Bericht ist erschienen in den GKP-Informationen, der Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (die GKP bei Wikipedia).

Marilis Kurz-Lunkenbein zieht für sich das Fazit: "Diese Veränderung ... gab mir den Mut, für mich die Weichen noch einmal anders zu stellen, frei zu entscheiden und das Abenteuer Journalismus wieder neu zu entdecken." Heute führt sie ihr eigenes Pressebüro Wort-Geber.


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5.2.11

Ägypten: Die Facebook-Revolution

In der aktuellen Ausgabe von Markos Medienpodcast antwortet Richard Gutjahr aus Kairo. Er hat den "Marsch der Millionen" auf dem Platz der Befreiung in Kairo miterlebt und ihn auf seine Weise dokumentiert: mit Bildern, Blogs, Tweets und Berichten im Fernsehen. In diesem Podcast des Journalisten und Dozenten der Journalistenakademie Marko Schlichting berichtet er über seine Erlebnisse in Ägypten.

2.2.11

Fotoworkshop für Wikipedia

Zum 8. Fotoworkshop lädt Wikipedia nach Nürnberg ans Bildungszentrum ein. Neben vielen Tipps rund ums Fotografieren gibt es einen Bildbearbeitungs-Workshop und dieses Mal eine Exkursion ins Verkehrsmuseum. Organisiert wird der Workshop wieder von Peter Lokk und der Nürnberger Medienakademie. Einzelheiten hier.

E-Learning: Schreiben für Medienfachleute, Start 21. März

Einen Fernkurs zum Schreiben für PR und Journalismus haben Irene Stuiber und Gabriele Hooffacker von der Journalistenakademie konzipiert. Angeboten wird er für 180 Euro von der Mediencommunity, dem Wissensnetzwerk des Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien. In acht Wochen lernen die Teilnehmenden zielgruppengerecht zu schreiben, verständlich zu formulieren, Texte zu aktualisieren, recherchieren und redigieren:

* Textformen, wie Werbetext, Nachricht, Reportage
* Zielgruppengerechte Ansprache
* Texte redigieren und aktualisieren
* Recherche inhouse und extern
* Texte formulieren
* Sprache und Stil - Tipps für die Praxis
* Zu allen Themen: Praxisbeispiele und Übungen

In diesem Seminar verfassen die Teilnehmenden eigene Texte und erhalten ein persönliches Feedback von der Seminar-Tutorin. Zum Lehrgang "Schreiben für Medienfachleute" bei der Mediencommunity