25.10.10

Lehrgang Online-Journalismus am 25. Oktober gestartet


Am 25. Oktober startete an der Journalistenakademie der sechsmonatige Lehrgang "Online-Journalismus". Er ist von der Arbeitsagentur zertifiziert und zugelassen und kann mit Bildungsgutschein unter der Maßnahme-Nr. 843 1000 2009 gefördert werden. Zielgruppe sind zum einen Hochschulabsolventen mit geeigneten Vorkenntnissen und Praktika, die einen Medienberuf anstreben, zum anderen Journalisten und Redakteure, die ihre Kenntnisse im Online-Bereich erweitern wollen. Bei entsprechender Berufserfahrung kann der Lehrgang verkürzt auf drei Monate mit dem Schwerpunkt Online-Technik besucht werden (Start ebenfalls 25.10.). In den ersten 14 Tagen ist der Einstieg in den laufenden Kurs noch möglich. Interessenten für den Lehrgang nehmen bitte möglichst umgehend Kontakt mit der Journalistenakademie auf. Mehr zum Lehrgang finden Sie auf www.journalistenakademie.de.

19.10.10

Mitmachkrimi von Peter Welchering

Peter Welchering, Journalist und Dozent an der Journalistenakademie, hat einen Mitmachkrimi online gestartet. Mehr als sechs Kapitel sind mittlerweile online, rund 30 Kapitel sind geplant. Die User können in die Handlung eingreifen und mitschreiben. Die Idee dazu entwickelte Peter Welchering im Rahmen des Seminars "Kreativ schreiben" an der Journalistenakademie in München gemeinsam mit den Teilnehmenden. Das Projekt ist auf etwa ein Jahr angelegt; es wird als gedrucktes Buch sowie als Hörbuch umgesetzt. Peter Welchering nahm kürzlich beim 46. Münchner Mediengespräch zum Thema Online-Journalismus auf dem Podium teil. Die Kornwestheimer Zeitung nennt das Werk "den ersten Web-2.0-Krimi". Mitmachen bei "Mailmord in Neckarstadt" kann man hier.

17.10.10

Fachtagung: Journalismus online 2010, 22.-23.10.

Materialien zu den Vorträgen





Fotos: Redaktionsbesuch bei der Online-Redaktion der Nürnberger Nachrichten











Wie sieht die Online-Landschaft aktuell aus? Wo bleiben die klassischen Medien? Welche neuen journalistischen Formate haben sich entwickelt? Wie verändert sich der Arbeitsalltag von Journalisten? Ist die Medienlandschaft nun vielfältiger, oder werden überall die gleichen Inhalte präsentiert? Was bleibt vom Wächterauftrag der Medien?

Programm Freitag
11 Uhr Eröffnung: Dr. Gabriele Hooffacker, Journalistin, München
Journalismus online 2010: Wie und wo arbeiten Online-Journalisten heute?

13.30 Uhr Magnus Gertkemper, Wikipedia-Redaktion, Fürth/Bay.
Informationsquelle oder eigenständiges Medium: Was leistet Wikipedia für die journalistische Arbeit?

15.30 Uhr: Karsten Wenzlaff, Social Media Manager, Berlin
Kachingle, Flattr, Yourcent, Startnext, spot.us: Neue Bezahlsysteme sollen Online-Medien absichern

17.00 Uhr Redaktionsbesuch und Informationsgespräch mit Ulrich Graser, Redakteur, Nürnberger Nachrichten
Eine Tageszeitung im Netz: die Online-Redaktion der Nürnberger Nachrichten

Programm Samstag
Martin Goldmann, Journalist, Fürth
Online-Journalismus crossmedial: Mehr Nutzwert durch Online-Portale, Videos und Social Media

Materialien zu den Vorträgen
Twitterwall

16.10.10

Go Trabi go im Kino Maxim, noch bis 3.11.


Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt das Kino Maxim "Go Trabi go", eine Filmkomödie von 1991, in der Reihe "Wiedersehen im Maxim" gemeinsam mit der Journalistenakademie. Die Mauer ist gefallen und Familie Struutz aus Bitterfeld wild entschlossen, sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen Urlaub in Italien. Vater Udo, Mutter Rita und ihre 17-jährige Tochter Jacqueline machen sich im vollbepackten Trabant auf die Reise, die nicht ohne Pannen und Abenteuer verläuft.
Zur Unbill der gewonnen Reisefreiheit gehören ein Unfall durch Rita, Jacquelines plötzliche Familienflucht und ein Kamera-Diebstahl in Rom. Dass außerdem der Trabi außergewöhnliche Anforderung überstehen muss, versteht sich von selbst. Zum Kinoprogramm des Maxim

15.10.10

Web 2.0 und Politik, 16.10. in Nürnberg




















Kann das Internet Partizipations- und Emanzipationsprozesse fördern? Twitter, Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook und viele weitere Dienste bieten ungeahntes Potenzial für politische Aktivitäten und Kampagnen. Im Internet – so scheint es – ist die Umsetzung der Utopie aus Brechts Radiotheorie (die Empfänger werden zu Sendern!) endlich möglich geworden. Erweisen sich die Hoffnungen, die in die partizipativen Online-Medien gesetzt wurden, als begründet?

Die Petra-Kelly-Stiftung hatte in Zusammenarbeit mit der Stiftung Journalistenakademie eingeladen zur Fachtagung am Samstag, 16.10.2010, ins Nürnberger Bildungszentrum. Bei den Panels diskutierten Michael Husarek, Leif Kramp, Katja Riefler, Alfons Pieper, Bernd Graff (Süddeutsche), Dieter Janecek (Die Grünen), Caja Thimm (Uni Bonn), Christoph Bieber (JLU Gießen) und Jörg Eisfeld-Reschke mit Gabriele Hooffacker und den rund 50 Teilnehmenden an der Fachtagung.

Fotos: Peter Lokk. Zur Dokumentation der Tagung, zur Twitterwall, zum Video mit Statements der Referentinnen und Referenten.

13.10.10

Journalistenakademie auf den Medientagen, 13.-15.10.


















10 Jahre Journalistenakademie – auch auf den Medientagen München: Die Journalistenakademie ist wieder mit einem eigenen Stand im Rahmen des Mediencampus Bayern in Halle B0 im ICC vertreten. Allerdings wurde mir dieses Mal die Teilnahme als Journalistin verwehrt. Der Pressechef der Medientage München war der Meinung, dass eine Berichterstattung im Rahmen meines Blogs und der Journalistischen Praxis nicht ausreicht, um eine Pressekarte zu rechtfertigen. Anmerkung: Als Aussteller in Halle B0 ist die Journalistenakademie seit zehn Jahren mit dabei, auch 2010.

Eine Pressestelle, die Blogs nicht ernst nimmt - haben die schon mal was von Twitter gehört? Ja, haben sie, und sogar schon einen (!) Tweet abgesetzt, wie Christian Jakubetz in seinem Blog herausgefunden hat. Er hat auch einen lesenswerten Kommentar zu den Medientagen geschrieben. Und auf Twitter gibt es hier und dort aktuelle Berichterstattung dazu.

8.10.10

Berufsbegleitend Pressearbeit klassisch und online lernen

Zwölf PR-Professionals vertiefen seit 8. Oktober an der Journalistenakademie ihr Wissen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit klassisch und online. Dieser Lehrgang wurde zusätzlich zum Vollzeitlehrgang Pressearbeit online (Start: 8. November 2010) speziell für Berufstätige entwickelt, die sich berufsbegleitend weiterbilden möchten. In neun Modulen, darunter drei Wahlmodulen, beschäftigen sie sich mit den Methoden der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PR-Konzept und -Strategie, Kundenzeitschrift, Hypertext und Social Media und vielem mehr. Die Journalistenakademie wünscht allen viel Erfolg!

1.10.10

Arbeitsmarkt für Journalisten: Print verliert, Online boomt

Zugenommen hat 2009 die Zahl festangestellter Journalistinnen und Journalisten, ebenso wie diejenige der freiberuflich Tätigen. Gleichzeitig stieg die Zahl der arbeitslosen Publizisten erstmals seit 2003 wieder an und die gemeldeten Stellen gingen überdurchschnittlich zurück. Das berichtet die Arbeitsagentur im Rahmen einer Analyse des Arbeitsmarktes für akademische Berufe.



2009 waren mit 66.800 Personen 1,4 Prozent mehr Publizisten sozialversicherungspflichtig beschäftigt als noch 2008. Davon hatten 26.700 einen akademischen Abschluss. Bei Publizisten ohne akademischen Abschluss stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung immerhin um 11,5 Prozent. Viele Journalisten sind freiberuflich tätig. Ihre Zahl ist von 46.000 im Jahr 2000 auf 61.000 im Jahr 2008 angestiegen.

Im Printbereich sank die Zahl der gemeldeten Stellen für Redakteure und Journalisten 2009 mit -29 Prozent überdurchschnittlich stark. Eine ähnlich negative Entwicklung konstatierte auch der Adecco-Stellenindex. Weniger als 900 Stellenangebote wurden 2009 in Printmedien gezählt, 32 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit jahresdurchschnittlich 4.800 arbeitslosen Akademikern, die eine Tätigkeit als Journalist oder Redakteur im Pressebereich suchten, waren ca. 14 Prozent mehr Arbeitslose registriert als im Vorjahr.



Der Boom der Online-Medien hat langfristig positive Effekte auf die Beschäftigung: So waren 2009 16,7 Prozent mehr Redakteure und Journalisten mit Fach- und Hochschulabschluss in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen beschäftigt als im Jahr 2000.

Die vollständige Studie als PDF