24.9.10

Online-Journalismus: Journalismus der Zukunft? 13.10.

Ist Journalismus ohne Online-Journalismus überhaupt noch denkbar? Welche Rolle spielen partizipative Elemente für den politischen Journalismus? Gibt es eine klare Abgrenzung von Online-Journalismus und Online-PR? Liegt vielleicht im Online-Journalismus die Zukunft des Journalismus? Wenn ja, wie sieht diese Zukunft aus? Beim 46. Münchner Mediengespräch am 13. Oktober um 19.30 Uhr war der Eintritt frei. Experten diskutierten über Apps, Hoffnungen und Irrtümer, wie man online Geld verdienen kann und wie die Arbeitsbedingungen von Online-Journalisten aussehen. Fotos vom 46. Mediengespräch

23.9.10

Neu: PR und Medienmanagement berufsbegleitend


Ab dem 8. Oktober kann man an der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker berufsbegleitend in neun Modulen den Abschluss Medienwirt/in erwerben. Die Journalistenakademie greift damit Veränderungen im Berufsfeld Medien auf:
· In Redaktionen nehmen die kaufmännischen Anforderungen zu (Ressortleitung, Führungspositionen verlangen immer mehr kaufmännisches Denken).
· Unternehmen und Institutionen, aber auch Agenturen bieten im Bereich Marketing kaufmännisch ausgerichtete Positionen als Medienberater/in an. Beides setzt Medienkenntnisse einerseits, kaufmännische Qualifikation andererseits voraus.
· Drittens bringen kaufmännische Kenntnisse auch bei einer geplanten Platzierung als freier Journalist entscheidende Vorteile.
Der Lehrgang findet über neun Monate hinweg durchschnittlich einmal pro Monat am Wochenende statt; E-Learning-Aufgaben vertiefen das Gelernte. Er vermittelt grundlegende Qualifikationen am Schnittpunkt zwischen Unternehmenskommunikation und Medienmanagement. Er nimmt Bezug auf die immer wichtiger werdende Rolle der Öffentlichkeitsarbeit und Marktkommunikation für Unternehmen, Verbände und Organisationen, deren betriebswirtschaftliche und medientechnische Herausforderungen. Lehrplan im Einzelnen, Kosten, Finanzierungsmöglichkeiten und persönliche Beratung auf www.journalistenakademie.de

14.9.10

Shell-Jugendstudie 2010: Soziale Spaltung nimmt zu

Prägend für aktuelle Jugendgeneration in Deutschland sind Leistungsorientierung und ein ausgeprägter Sinn für soziale Beziehungen. Zu diesen Erkenntnissen kommt die 16. Shell Jugendstudie, die die Jugend 2010 unter die Lupe genommen hat. Dazu wurden Anfang des Jahres mehr als 2.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen sowie ihrer Einstellung zur Politik befragt.


Welche Rolle spielen Computer und Internet? Hier unterscheiden sich die Jugendlichen stark nach ihrer sozialen Herkunft. Allen gemeinsam ist jedoch eines: Fast alle Jugendlichen (96 Prozent) haben mittlerweile Zugang zum Internet. Bei der Art der Nutzung des Internets zeigt sich erneut eine soziale Spaltung, insbesondere bei den männlichen Nutzern. Die „Gamer“ (24 Prozent der Jugendlichen mit Netzzugang) – vor allem jüngere männliche Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien – verbringen ihre Zeit im Netz hauptsächlich mit Computerspielen. „Digitale Netzwerke“ (25 Prozent) – vor allem jüngere weibliche Jugendliche – nutzen vor allem die sozialen Netzwerke (Facebook, StudiVZ). Für Funktions-User (17 Prozent) – eher ältere weibliche Jugendliche – ist das Internet Mittel zum Zweck: Sie gebrauchen es für Informationen, E-Mails und Einkäufe von zu Hause aus. Die „Multi-User“ (34 Prozent) – eher ältere männliche Jugendliche aus den oberen Schichten – nutzen schließlich die gesamte Bandbreite des Netzes mit all seinen Funktionalitäten.

Auch wenn das politische Interesse bei Jugendlichen weiterhin deutlich unter dem Niveau der 1970er und 1980er Jahre liegt, ist der Anteil der politisch Interessierten wieder leicht angestiegen. Trotz allgemeiner Politik- und Parteienverdrossenheit sind Jugendliche durchaus bereit, sich an politischen Aktivitäten zu beteiligen, insbesondere dann, wenn ihnen eine Sache persönlich wichtig ist. So würden 77 Prozent aller jungen Leute bei einer Unterschriftenaktion mitmachen. Immerhin 44 Prozent würden auch an einer Demonstration teilnehmen.

Religion spielt für die meisten Jugendlichen in Deutschland nur eine mäßige Rolle. Mittlerweile ist Gott selbst nur noch für 44 Prozent der katholischen Jugendlichen wichtig. Ganz anders sieht es hingegen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus: Sie haben einen starken Bezug zur Religion, der in diesem Jahrzehnt sogar noch zugenommen hat.

Gegenüber der letzten Shell Jugendstudie hat sich der Anteil der optimistischen Jugendlichen deutlich erhöht. 59 Prozent (2006: 50 Prozent) der Jugendlichen blicken ihrer Zukunft zuversichtlich entgegen. Die Zuversicht der Jugendlichen aus sozial schwachen Haushalten ist dagegen weiter gesunken. Die Kluft zwischen den Milieus hat sich auch hier verstärkt.

Pressemitteilung zur Shell-Jugendstudie (PDF)
Weitere Materialen zur Studie

2.9.10

Videojournalismus / Medienproduktion, Start 6.9.2010


Videojournalismus und Medienproduktion digital sind die Schwerpunkte des 6-monatigen Fachlehrgangs an der Journalistenakademie, der heute, 6. September 2010, in München begonnen hat. Er vermittelt Kompetenz im Bereich digitaler Filmgestaltung einschließlich Postproduction und wird von der Arbeitsagentur per Bildungsgutschein gefördert. Der erste Teil Videojournalismus (3 Monate) kann auch einzeln gebucht werden. Eine Förderung durch Arbeitsagentur und ARGE ist möglich. Kurzentschlossene können in den ersten beiden Wochen noch in den Lehrgang einsteigen.

Fernseh- und Filmproduktionen, Online-Redaktionen wie auch Unternehmen setzen immer mehr auf Video. Im Lehrgang Medienproduktion digital MD4 an der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker in München lernt man das Handwerkzeug für die digitale Videoproduktion. Dabei geht es um Ideen, Treatment und Drehbuch sowie die umfassende Konzeption von Videoproduktionen. Bild- und Filmgestaltung, Umgehen mit der Kamera, Tontechnik und Audioschnitt, Filmschnitt und Postproduktion sind wichtige Teile des interaktiven Unterrichts.

Wer als Redakteur den technischen Teil der Videoproduktion kennen lernen will, ist hier genauso richtig wie Kamera- oder Schnittspezialisten, die mehr über Konzeption, Drehbuch und Redaktion erfahren wollen. Die neu erworbenen Kenntnisse setzen die Teilnehmer gemeinsam mit ihren Dozenten bei Videoproduktionen um, die als Praxisteil in den Lehrgang integriert sind. Informationen im Internet finden sich unter www.journalistenakademie.de. Eine persönliche Beratung kann man unter Tel. 089 1675106 vereinbaren.

In der Journalistenakademie lernen Sie das mediengerechte Produzieren:
· Film/ Video: Grundlagen Videotechnik, Filmgestaltung, Produktion
· Tontechnik: Grundlagen Tontechnik, digitale Tonmischung
· Videojournalismus: Fernsehjournalistische Darstellungsformen
· Nonlinearer Filmschnitt, Schnittdramaturgie
· Postproduction, Special Effects
· DVD-Erstellung
· Rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte der A/V-Produktion.
Der Fachlehrgang befähigt Sie, die Aufgaben der digitalen Ton- und Bildbearbeitung von der Aufnahme bis zur Postproduction selbstständig zu bewältigen, erfolgreich Kontakte zu den Medien aufzubauen und einen angemessenen Arbeitsplatz zu finden. Der Arbeitsmarkt bietet für Videoproduzenten gute Berufschancen. Je nach Vorkenntnissen ist in den ersten Wochen ein Einstieg in den laufenden Lehrgang möglich.Mehr zum Videojournalismus-Lehrgang