24.6.10

Social Media: Wachstum stagniert



Social-Media-Dienste wie Facebook oder MySpace wachsen. Die Bedeutung von sozialen Netzwerken im deutschsprachigen Internet ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und hat offenbar einen Sättigungspunkt erreicht. Im Vergleich zum Herbst 2009 konnten sich die Nutzeranteile nicht steigern. Insgesamt besuchen heute 62% der Nutzer Social Networks; der Anteil der regelmäßigen Besucher (Nutzung mindestens einmal pro Woche) stagniert bei 35%. Das zeigen die Ergebnisse des W3B-Report »Nutzer von Social Networks: Zielgruppen für Marketing und Vertrieb«. Fittkau & Maaß Consulting untersuchte Nutzer und Nutzung von Social Networks aus der Nachfragerperspektive. Über 7.500 deutschsprachige Besucher von sozialen Netzwerken wurden zu diesem Zweck im Rahmen der W3B-Studie im April/Mai 2010 befragt.



Unter den regelmäßigen Network-Besuchern geht nicht einmal jeder Dritte (28%) davon aus, dass er seine Network-Nutzung zukünftig noch intensivieren wird.
Und längst nicht jeder regelmäßige Network-Besucher ist auch tatsächlich aktiv, d.h. dass er in »seinem« Network vorwiegend kommuniziert, Inhalte selbst verfasst oder kommentiert. Zum Kreis dieser aktiven Social Networker zählen lediglich 40% der regelmäßigen Network-Besucher. Der größere Teil (55%) verhält sich nach eigenen Angaben vorwiegend passiv bzw. beobachtend.

Hochgerechnet auf die Gesamtnutzerschaft bedeuten diese Daten: Nur 14% aller Internet-Nutzer sind aktiv kommunizierende, gestaltende Social Networker.

Zur Pressemitteilung von Fittkau & Maaß

23.6.10

Online-Journalismus bringt 89 Prozent in den Job

Die Erfolgsquoten der Lehrgänge an der Journalistenakademie zeigen: Zwischen 87,5 (Pressearbeit online) und 89 Prozent (Onlinejournalismus) der Absolventinnen und Absolventen finden rund ein halbes Jahr nach Lehrgangsende einen Job.

Im Einzelnen arbeiten in einer Online-Redaktion 31%, in einer TV-Redaktion 13%, im Bereich Text-Redaktion 31%, in einer PR-Redaktion 13% sowie in Marketing/Vertrieb 13% der Alumni und Alumnae des Lehrgangs Online-Journalismus OJ-31. Die Jobs finden sich in den Branchen Journalismus/Redaktion, Pädagogik, Online-Medien, Kirche sowie PR.

Die Absolventinnen und Absolventen des Pressearbeitskurses PO-24 arbeiten vorwiegend im einschlägigen Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, nämlich zu 57%. Im Projektmanagement arbeiten 21%, in der Werbung 7%. Die Jobs liegen in den Branchen Bildung, Online-Portal, PR-Agentur, Kommunale Öffentlichkeitsarbeit, Immobilien sowie Verkehr.

Der nächste Kurs Online-Journalismus startet am 26. Juli, der nächste Lehrgang Pressearbeit online am 9. August 2010.

Gute Noten für Online-Bewerbungstraining für akademische Berufe


Wie bewirbt man sich als Hochschulabsolvent? Der Online-Trainer "Fit für die Karriere" hilft dabei, berufliche Orientierung und Bewerbung besser zu planen und umzusetzen. Die Bundesarbeitsagentur hat dafür von der Stiftung Warentest gute Noten erhalten. Man kann mit dem Programm ein Kompetenzprofil und Bewerbungsunterlagen erstellen. Filme mit Praxisbeispielen und Expertenstatements vertiefen die Themen und helfen vor Vorstellungsgesprächen und Assessment-Centern.

Das Programm dauert etwa drei Stunden und kann in fünf einzelnen Modulen absolviert werden. Zum Online-Bewerbungstrainer

22.6.10

Apple oder Zeitung: Wer verdient am Mediengeschäft der Zukunft?

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung im Presseclub, 5. Juli 2010, 19 Uhr

Den deutschen Tageszeitungen geht es nicht gut. Sie leiden seit zehn Jahren an Leserschwund und Anzeigenrückgang. Nicht nur junge Zielgruppen befriedigen ihren Informationsbedarf immer stärker über das Internet: auf Personal Computern (PCs) und zunehmend auf mobilen Endgeräten, den Smartphones. Alle drei klassischen Erlösquellen der Tageszeitungen – Rubrikenanzeigen, Displaywerbung und Kauf- bzw. Aboerlöse – bröckeln. Tageszeitungen sind – wie viele behaupten – nicht rechtzeitig und konsequent genug auf den Internetzug aufgesprungen, der seit Mitte der Neunziger Jahre rollt. Ausgerechnet ein Wochenmagazinverlag hat es geschafft, mit spiegel.de die größte deutsche Tageszeitung im Internet zu werden.

Haben die Tageszeitungsverlage gegen ihre brancheneigene Zersplitterung und die internationalen Multis des Internets, allen voran Google, überhaupt eine Chance?

Auf dem Podium:
Jan BAYER, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung WELT GRUPPE/ BERLINER MORGENPOST/ HAMBURGER ABENDBLATT
Dr. Wolfgang WALLAUER, Telefonica o2, Head of Advertising Services, Strategy & New Business Development
Michael GEFFKEN, Leipzig School of Media, Geschäftsführer
Rudolf SPINDLER, Süddeutsche Zeitung GmbH, Leiter Magazine, Produktentwicklung, Marketing
Moderation: Marc Ritter, aquarius consulting, München

Zur Veranstaltung und zur Anmeldemöglichkeit

19.6.10

Das war das Jubiläums-Sommerfest 2010




Die Journalistenakademie feiert ihr 10-jähriges Jubiläum 2010 mit einer Reihe von Veranstaltungen. Der Höhepunkt war das Sommerfest am 18. Juni 2010 - ab 19 Uhr im Kino Maxim und mit asiatischem Buffet im daneben liegenden Restaurant Chang Noi. Im Maxim zeigten wir Kurzfilme, die an der Journalistenakademie entstanden sind, darunter eins der letzten Interviews mit Walther von La Roche (1936-2010). Den ganzen Abend standen und saßen Gäste draußen - und natürlich auch drinnen, im Chang Noi und im Maxim. Mehr Fotos

15.6.10

Studie: Paid Content am liebsten im Abonnement


Für Online-Inhalte bezahlen? Nutzer bevorzugen einfache Modelle. Das zeigt die aktuelle W3B-Internet-Studie von Fittkau & Maaß Consulting. Die Online-Befragung von über 100.000 Internet-Nutzern ergab, dass das Interesse an mobilen Endgeräten beachtlich ist und dass die meisten potentiellen Käufer sie zur Internet-Nutzung sowie zum Lesen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern einsetzen möchten. Auf die Frage, welches Zahlungsmodell sie für kostenpflichtige Inhalte von Online-Zeitungen und -Zeitschriften antworteten die meisten Leser (36%): das Abonnement.


Nur wenige Nutzer (19%) wollen derzeit gezielt nur für den für sie relevanten Online-Content zahlen ("Pay-per-Use"-Modelle). Allerdings ist nur knapp ein Viertel bereit, überhaupt etwas für journalistische Inhalte online zu bezahlen. Vor allem Zeitungs- und Zeitschriftenverlage setzen auf Endgeräte aus dem Bereich des mobilen Internet wie iPads, Kindles, WeTabs oder Smartphones. Zur Pressemitteilung

14.6.10

Adobe CS4: Kostenloses Openbook

Wer schon Erfahrungen mit Adobe Photoshop (CS4) hat und die eigenen Kenntnisse vertiefen möchte, findet im kostenfreien Openbook Tipps für Fortgeschrittene. Thomas Bredenfeld vermittelt Farbmanagement, Camera Raw, HDR, Webdesign, Automatisierung, Ausgabe für Druck und Web, Zoomify, Skripting, Panels, die Extended-Funktionen 3D und Video, Retusche und Farbkorrektur, dem LAB-Modus, Plug-ins und vieles mehr. Das Openbook kann im Web gelesen und auch heruntergeladen werden. Die gedruckte, 843 Seiten starke Ausgabe ist bei Galileo Design erschienen und kostet im Buchhandel 59,90 Euro (ISBN 978-3-8362-1237-3). Link zum Openbook

Bundestag stimmt für Jobcenter-Reform

Die Jobcenter bleiben erhalten. Der Bundestag beschloss mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit die Änderung des Grundgesetzes, die dazu notwendig wurde. 415 Abgeordnete stimmten dafür, 71 dagegen. Damit bleibt die gemeinsame Betreuung der Hartz-IV-Empfänger durch Kommunen und Arbeitsagenturen gesichert. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2007 entschieden, dass es für die gemischten Zuständigkeiten im Grundgesetz keine Grundlage gebe. Die Jobcenter betreuen derzeit rund 6,9 Millionen Erwachsene und Kinder, die Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) erhalten. Außerdem sind sie für das Arbeitslosengeld II (ALG II) zuständig.
Seit der Arbeitsmarktreform 2005 ist für alle, die Arbeitslosengeld II beziehen, die Teilnahme an einer zertifizierten, geförderten Weiterbildung möglich geworden. Die Journalistenakademie bietet solche Weiterbildungen beispielsweise im Online-Journalismus oder im Video-Journalismus an.

7.6.10

Komödie zum 17. Juni: Eins, zwei, drei

Eins, zwei, drei: Schauplatz des Kinofilms von Billy Wilder (1961) ist die geteilte Stadt Berlin kurz vor dem Mauerbau 1961. Ein Coca-Cola-Unternehmer aus den USA und seine hübsche Tochter, ein junger Kommunist (Foto: Horst Buchholz), allerhand Intrigen - Billy Wilder lässt bei dieser Komödie rund um die deutsche Teilung nichts aus. Die Sektorengrenze erhält als Handlungsort zentrale Bedeutung. Die Journalistenakademie zeigt den Film am 16. und 17. Juni sowie am 19., 20. und 21. Juni im Rahmen der Filmreihe Wiedersehen im Maxim (Landshuter Allee 33, 19 Uhr, Eintritt 7 Euro).

Zehn Jahre Journalistenakademie


Medienkompetenz für das digitale Zeitalter: Die Journalistenakademie feiert das zehnjährige Jubiläum ihrer Lehrgänge mit einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen. Was zeichnet guten Online-Journalismus aus? Was brauchen Journalisten heute, um Text, Bild, Audio, Video und Social Media zielgruppengerecht zu gestalten? Das vermittelt die Münchner Journalistenakademie seit zehn Jahren.
Wiedersehen im Maxim heißt die Filmreihe, zu der die Journalistenakademie gemeinsam mit dem Kino Maxim einlädt. Einmal im Monat gibt es Filmklassiker zum Wiedersehen (Eintritt 7 Euro).
Der Höhepunkt für die Alumni und Alumnae, die Dozierenden und die Freunde der Journalistenakademie: das Sommerfest am 18. Juni 2010.
Video steht im Mittelpunkt beim Video-Barcamp am 2. und 3. Oktober 2010. Eintritt frei!
Die Münchner Mediengespräche stehen 2010 ganz im Zeichen der Ausbildung für Journalismus, Medien, Pressearbeit: Nach drei vorangegangenen Veranstaltungen steht am 13. Oktober der Online-Journalismus im Mittelpunkt. Der Eintritt ist frei.
Den Schlusspunkt zum Jubiläum setzt die Fachtagung Journalismus online am 22. und 23. Oktober in Nürnberg.
Zur Pressemitteilung: Medienkompetenz für das digitale Zeitalter - 10 Jahre Journalistenakademie

2.6.10

Social Payment: Revolution durch lousy pennies?

Wie kann ich mit meinen Inhalten im Internet Geld verdienen? Social Payments werden derzeit als Lösung diskutiert. Auf dem 45. Mediengespräch in der Journalistenakademie entstand die aktuelle Folge von Markos Mediencast zu Social Payments. Im Podcast erläutern Cynthia Typaldos, Bernd Oswald und weitere Experten, wie das funktioniert.

"Revolution durch lousy pennies" betitelt Bernd Oswald sein Statement zu Social Payments via Kachingle oder Flattr. Bernd Oswald nahm als Experte am 45. Mediengespräch mit Cynthia Typaldos, Kachingle, und Karsten Wentzlaff, Vorwärts, am 31. Mai teil.

Ölkatastrophe: Obama, BP und Greenpeace nutzen Social Media


Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird in den Social Media aktuell begleitet und kommentiert. US-Präsident Barack Obama veröffentlicht ein Blog des Weißen Hauses dazu. Die deutsche BP hat eine Informationssite dazu eingerichtet und twittert. Greenpeace rief zum Rebranding von BP auf. Der letzte Eintrag im Greenpeace-Blog zum Thema liegt leider schon eine Zeitlang zurück.

Ein eigener Wikipedia-Eintrag befasst sich mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010. PR-Berater Klaus Eck analysiert die Social Media Strategie von BP.