26.12.10

München: Nacht des Menschenrechtsfilms, 20.1.


Wer die Nacht des Menschenrechtsfilms am 4. Dezember in Nürnberg bei der Preisverleihung des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises nicht besuchen konnte, hat in München Gelegenheit zur Nacht des Menschenrechtsfilms.

2011 gibt es die Nacht des Menschenrechtsfilms erstmals in München, organisiert vom Mitveranstalter des Preises, der Stiftung Journalistenakademie. Ort ist die Hochschule für Philosophie, Kaulbachstraße 31a (U-Bahn-Haltestelle Universität), Termin der 20. Januar 2011 ab 19.30 Uhr. Die Veranstaltung ist ausgebucht, es können keine weiteren Anmeldungen mehr angenommen werden!

Bei der Filmpräsentation sind die prämierten Produktionen des Jahrgangs 2009/2010 zu sehen. Einige der Filmemacher stehen als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierten offen. In Bonn gab es die Nacht des Menschenrechtsfilm am 9. Dezember 2010 im Rheinischen Landesmuseum, in Berlin am 16. Dezember 2010 im Haus der Kulturen der Welt. Weitere Städte haben bereits Interesse bekundet, künftig auch die Preisträgerfilme öffentlich zeigen zu dürfen, darunter Wien und Eisenach.

Eintritt frei, um Kartenreservierung per E-Mail wurde gebeten. Die Anmeldeliste ist geschlossen.
Zur Pressemitteilung und digitalen Pressemappe,
mehr beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

Social Media: Mit Facebook und Newsletter Nutzer erreichen

Wie häufig netzwerken europäische User tatsächlich? In allen europäischen Ländern besuchen ca. 90 Prozent der Social-Network-User ihr Profil mindestens einmal pro Woche. Italien liegt bei der Nutzungsintensität vorne und hat die meisten intensiven und starken Nutzer. In einer groß angelegten Panel-Online-Befragung untersuchten Forscher das Online-Medienverhalten Erwachsener zwischen 14 und 69 Jahren. Das Ergebnis haben sie bei eCircle veröffentlicht.

Welche Nutzer in Europa erreicht man über welche Kommunikationskanäle am besten? In allen europäischen Ländern sind mehr als die Hälfte der Befragten echte Multi-Channel-User. Man erreicht sie per E-Mail genauso wie über Social Networks. Die sechs größten europäischen Online-Werbemärkte können, so die Studie, in zwei Gruppen geteilt werden: Deutschland, Frankreich und Niederlande sind “E-Mail-Länder”, da dort mehr als ein Drittel der User nur über den E-Mail-Kanal erreicht werden kann. In Deutschland, Italien, Frankreich und den Niederlanden sind ca. 90 Prozent der Befragten bei einem oder mehreren Newslettern angemeldet.

Dabei ist es unerheblich, ob Mails per PC oder mobil abgerufen werden. Das Abrufen von E-Mails ist in jedem der analysierten Länder ein tägliches Ritual. in Großbritannien, Italien und Spanien werden E-Mails auf mobilen Endgeräten am häufigsten, nämlich von fast 25 Prozent der Nutzer, mindestens einmal täglich abgerufen. Großbritannien, Italien und Spanien sind “Multi-Channel”-Länder, in denen die Nutzung von Social Networks allgemein weiter verbreitet ist.

Facebook ist das führende Netzwerk in fast jedem Land. Weltweit verzeichnet Facebook mehr als 600 Millionen Nutzer, das entspricht gemessen an Einwohnern dem viertgrößten Land der Erde. Die deutsche Social-Network-Landschaft ist stärker fragmentiert als in anderen europäischen Ländern. In Deutschland ist die Altersgruppe der 18-24Jährigen am stärksten (29 Prozent), gefolgt von der Altersgruppe der 25-34Jährigen (28 Prozent). Facebook bleibt bei unverändert 21 Mio. einzelnen Besuchern, alle anderen beobachteten Plattformen haben Ende 2010 zum Teil deutlich: wer-kennt-wen erreicht 5,1 Mio. Nutzer (-0,6 Mio.), stayfriends.de 4,2 Mio (-0,4), XING 2,6 Mio. (-0,6), Twitter 2,9 Mio (-0,2) und selbst LinkedIn verliert von 0,9 auf 0,8 Mio Nutzer. Zwischen 1 und 11 Prozent liegt der Rückgang bei den VZ-Netzwerken. Damit stemmt sich Facebook auch in Deutschland gegen den Trend zur Stagnation bei der Nutzung sozialer Netzwerke.

Quelle: eCircle, Dezember 2010

20.12.10

Content-Management für Online-Redaktionen, 17.-19.1.

Warum ein CMS? Thorsten Steinhoff gibt in diesem Workshop einen Überblick über gängige Produkte, beschreibt Vor- und Nachteile sowie den Workflow (Content lifecycle, Digital Assets, Trennung von Form und Inhalt, Templates). Beispielhaft werden WordPress und Typo3 vorgestellt. Erklärt werden auch die dahinter liegenden Konzepte von XML, HTML und XHTML. Der Workshop an der Journalistenakademie kostet 399 Euro; Verdi-Mitglieder zahlen gegen Vorlage des Mitgliedsausweises die Hälfte. Mehr zum Workshop und Anmeldemöglichkeit

19.12.10

Dokumentation: 10 Jahre Journalistenakademie

Was zeichnet guten Online-Journalismus aus? Was brauchen Journalisten heute, um Text, Bild, Audio, Video und Social Media zielgruppengerecht zu gestalten? Das vermittelt die Münchner Journalistenakademie seit zehn Jahren. Mit einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen feierte sie 2010 das zehnjährige Jubiläum ihrer Lehrgänge. In Text, Bild, Video dokumentiert sind alle hier.

Ausblick: Die Saison 2011 eröffnet die Journalistenakademie mit der Nacht des Menschenrechtsfilms in München.

15.12.10

Arbeitslosengeld II: Das ändert sich ab 1. Januar

Ab Januar 2011 treten im Bereich der Grundsicherung („Hartz IV“) verschiedene gesetzliche Neuregelungen in Kraft, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit.

Bereits im Juli hatte der Bundesrat der Jobcenter-Reform zugestimmt. Mit der Grundgesetzänderung sind die Zusammenarbeit von Bundesagentur für Arbeit und Kommunen sowie der Fortbestand der Optionskommunen zulässig. Die bisherigen Arbeitsgemeinschaften sowie die sogenannten Optionskommunen heißen ab Januar bundesweit einheitlich „Jobcenter“. Auf den ab Januar versandten Bescheiden, wird dann der neue Schriftzug im Briefbogen zu sehen sein. Für Kunden der Grundsicherungsstellen ändert sich nichts. Sowohl Zuständigkeiten als auch Ansprechpartner und Liegenschaften bleiben unverändert. Für die Arbeitsagenturen mit getrennter Aufgabenwahrnehmung besteht eine Übergangsfrist von einem Jahr. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2007 die "Mischverwaltung" zwischen Kommunen und Arbeitsagenturen für verfassungswidrig erklärt.

Ab Januar werden Änderungen zum Elterngeld in Kraft treten. Bisher war das Elterngeld in Höhe von 300 Euro monatlich anrechnungsfrei auf die Leistungen der Grundsicherungen. Ab 2011 wird ein Elterngeld vollständig als Einkommen berücksichtigt. Der Gesetzgeber lässt auch Ausnahmen zu. Waren Eltern vor der Geburt ihres Kindes erwerbstätig, erhalten sie einen Elterngeldfreibetrag, der anrechnungsfrei bleibt. Nähere Informationen erhalten betroffene Familien über ihre Jobcenter.

Wer als erwerbsfähiger Hilfebedürftiger innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende des Bezuges von Arbeitslosengeld Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung hat, erhält für eine Übergangszeit von zwei Jahren monatlich einen Zuschlag zum Arbeitslosengeld II. Dieser beträgt im ersten Jahr höchstens 160 Euro, im zweiten Jahr 80 Euro. Dieser befristete Zuschlag wird ab Januar nicht mehr gezahlt. Derzeit erhalten rund 165.000 Personen in der Grundsicherung diesen Zuschlag.

Darüber hinaus wird für Leistungsempfänger der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr gezahlt. Stattdessen werden die Zeiten des Leistungsbezuges unter bestimmten Voraussetzungen als Anrechnungszeiten an die Rentenversicherung gemeldet.

Auslaufen wird Ende dieses Jahres auch der Zuschuss zu den Beträgen zur Rentenversicherung. Dies betrifft erwerbsfähige Hilfebedürftige, die vor ihrem Bezug der Grundsicherungsleistung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit waren, größtenteils Selbständige.

Auf politischer Ebene wird derzeit noch die geplante Regelsatzerhöhung sowie die Einführung des Bildungspaketes für Kinder und junge Erwachsene in der Grundsicherung diskutiert. Auch die Änderung der Zuverdienstmöglichkeiten für Hartz IV Empfänger bedürfen noch der Zustimmung durch den Bundesrat. Um den Anreiz zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zu erhöhen, soll der Erwerbstätigenfreibetrag bei Einkommen zwischen 800 und 1.000 Euro angepasst werden. Künftig würde dann ein höherer Zuverdienst verbleiben, weil nur eine Anrechnung von 80 statt 90 Prozent erfolgen soll. Zu den aktuellen Pressemitteilungen der Arbeitsagentur

13.12.10

Arbeitslosengeld II: Bildungspaket lässt auf sich warten

Der Bundesrat hat am 17. Dezember 2010 dem Bildungspaket und der Regelsatzerhöhung für Hartz IV-Empfänger nicht zugestimmt, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Die Bundesregierung hat den Vermittlungsausschuss angerufen. Auch wenn es heute zu keiner Zustimmung im Bundesrat gekommen ist, bereiten sich die Jobcenter weiter intensiv auf die Umsetzung des Bildungspaketes vor. „Es besteht für uns kein Anlass, die Handbremse anzuziehen“, sagt Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA. „Die Aufgabe bleibt, auch wenn es jetzt zu einer zeitlichen Verschiebung kommt."

Derzeit arbeiten die Jobcenter mit Hochdruck daran, mit Schulen, Vereinen und Kindertagesstätten Leistungsvereinbarungen abzuschließen, bei denen künftig die Gutscheine für die Lernförderung, Sportangebote oder das Mittagessen eingelöst werden können. Informationsmaterial, Anträge und Gutscheine sind gedruckt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult.

Ohne ein abgeschlossenes Gesetzgebungsverfahren ist die Umsetzung der Regelsatzerhöhung im Arbeitslosengeld II nicht möglich. Für Januar 2011 werden daher die bisherigen Regelsätze überwiesen. Aufgrund von Banklaufzeiten und den Feiertagen sei ein späterer Überweisungstermin nicht möglich, so Alt. „Leistungsempfänger müssen sich jedoch keine Sorgen machen. Egal wann das Gesetz in Kraft tritt, zahlen wir automatisch rückwirkend zum Januar die Erhöhung nach.“

Die Aufforderung einzelner Arbeitslosenverbände vorsorglich gegen die Bescheide der Jobcenter Widerspruch einzulegen sieht Alt skeptisch. „Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gelten die bisherigen Vorschriften weiter. Von daher sind die Bescheide nicht rechtswidrig." Informationen rund um das Bildungspaket sind unter www.arbeitsagentur.de abrufbar.

12.12.10

Dokumentation: Social Media und Öffentlichkeitsarbeit, 10.12.


Taugen Social-Media-Angebote für die Öffentlichkeitsarbeit? Was ist beim Einsatz zu beachten? Kann man mit Social Media neue Zielgruppen erschließen? Wo lauern Risiken? Praktiker der Öffentlichkeitsarbeit stellten in Nürnberg erprobte Modelle und neue Ansätze der Öffentlichkeitsarbeit online vor.

Dokumentation zur Fachtagung der Nürnberger Medienakademie e.V. gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Regensburg, Ort: Bildungszentrum der Stadt Nürnberg, Raum E 05, Datum: 10. und 11. Dezember 2010

Freitag:
Ab 14.30 Uhr Tagungsbüro

15 Uhr Eröffnung
Peter Lokk

15.15 Uhr: Social Media und Online-Kommunikation
Xing, Facebook, Wikipedia: Gabriele Hooffacker, Leiterin der Journalistenakademie, stellte die Möglichkeiten der Online-Kommunikation mit Social Media sowie Analysetools vor.
Powerpoints zum Vortrag

16.30 Uhr: Social Media für eine Kommune
Robert Hackner, Leiter des Online-Büros der Stadt Nürnberg, berichtete über Social Media bei www.nuernberg.de und www.christkindlesmarkt.de, stellte die Social-Media-Aktvitäten der Stadt vor und gab Einblicke in die Krisenkommunikation per Social Media.

18 Uhr: Abendessen
Abend im weihnachtlichen Nürnberg zur freien Verfügung.

Samstag:
Ab 10 Uhr Tagungsbüro

10.30 Uhr: Social Media und Fundraising
Nicolas Reis und Isabel Roderer, www.altruja.de, stellten ein Fundraising-Tool vor, mit dem soziale Einrichtungen Spenden generieren können.

12 Uhr Mittagessen

13.30 Uhr: Geld verdienen mit Social Media?
Twitter, Blog & Facebook: Peter Welchering zeigte anhand des Computerclubs 2 Tipps, wie sich der Aufwand für crossmediale Kommunikation refinanzieren lässt.
Folien zum Download (PDF)

Zurück zur Übersicht: 10jähriges Jubiläum der Journalistenakademie 2010

11.12.10

Thorsten Steinhoff: Online-Journalismus in Deutschland und Russland





Nach Tver, eine Stunde von Moskau entfernt, reiste Thorsten Steinhoff vom 2. bis 6. Dezember für die Journalistenakademie. Eingeladen hatte das Auswärtige Amt. In Tver referierte Thorsten Steinhoff zu "Onlinejournalismus in Deutschland und Russland", leitete einen Workshop und nahm an einer Podiumsdiskussion mit Vertretern russischer Medien teil. Sie interviewten Thorsten Steinhoff und stellten das Video auf Youtube. Thorsten Steinhoff hat seine Unterlagen auf russisch und auf deutsch hier veröffentlicht.
Alle Fotos: Thorsten Steinhoff

10.12.10

Dokumentation des Fachtags Social Media: Alles wahr?


Zum Thema "Social Media: Alles wahr?" durfte ich heute in der Ohm-Hochschule in Nürnberg beim Studiengang Soziale Arbeit referieren. Obwohl angesichts der Schneemassen (siehe Fotos) keine Straßenbahnen fuhren, fanden die Studierenden den Weg zum Hörsaal. Und wer es nicht geschafft hat, findet meinen Vortrag hier als Powerpoint zum Herunterladen.

19.11.10

Arbeitslosenversicherung für Freie wird teuer

Selbständige Journalistinnen und Journalisten können sich ab 2011 nunmehr unbefristet gegen Arbeitslosigkeit versichern. Die bisherige Regelung war bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Versichern können und dürfen sich nur Menschen, die bis zum 31. Dezember 2010 freiwillig arbeitslosenversichert waren oder die ab dem 1. Januar 2011 in die Selbständigkeit starten.

Wer ab dem 1. Januar 2011 neu in die Selbständigkeit startet, muss einen Antrag auf die Pflichtversicherung spätestens drei Monate nach Aufnahme der selbständigen Tätigkeit stellen. Wer bereits bis zum 31. Dezember 2010 freiwillig arbeitslosenversichert war, wird automatisch weiterversichert oder kann bis spätestens 31. März rückwirkend zum 31. Dezember kündigen. Versicherte dürfen ab 2011 nur noch zweimal während ihrer Selbständigkeit arbeitslos werden, also zweimal Arbeitslosengeld beziehen.

Die Arbeitslosenversicherung wird für Selbständige teuer. Die Berechnung geht grundsätzlich wie folgt: Arbeitslosenversicherungsbeitrag (2011: 3,0 Prozent) von (2011 noch: Hälfte) der Bezugsgröße. Das bedeutet in Euro-Zahlen: 2011 wird die Versicherung voraussichtlich monatlich rund 33,60/38,33 Euro kosten (Ost/West); 2012 werden es sogar mindestens rund 67/77 Euro (Ost/West, monatlich) sein. Wenn der Arbeitslosenversicherungsbeitrag von derzeit 3,0 Prozent wieder deutlich steigen würde, könnten die Beiträge 2012 sogar 100 und mehr Euro im Monat bedeuten! Existenzgründer können ein Jahr lang auf Grundlage der Hälfte der Bezugsgröße versichert werden. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) empfiehlt freien Journalisten, trotz der hohen Beiträge weiter im System zu bleiben. Informationsbroschüre des DJV (PDF)

14.11.10

dju-Journalistentag: Zeit haben für Recherche, 27.11.



Journalismus heißt Zeit haben für Recherche - das fordert die Deutsche Journalistenunion in verdi ein. Am 27. November lud sie zum 24. Journalistentag 2010 ins Haus der ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, in 10179 Berlin. Ab 10 Uhr referierten Hans Leyendecker (Keynote: Recherche - Handwerk – Kunst – Notwendigkeit), Gabriele Hooffacker (Online-Recherche 2.0: Alles andere als anonym), Manfred Redelfs von Greenpeace, Erwin Kohla, SWR, Uwe Röndigs, Weilburg und Stephan Weichert.

Alles andere als anonym: Vortrag von Gabriele Hooffacker (PDF)

Programm

13.11.10

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis, 4.12.


Christoph Süß, bekannt von der Fernsehsendung Quer, moderierte beim Deutschen Menschenrechtspreis. Ausgezeichnet wurden Preisträger in insgesamt fünf Kategorien, ihre Filme werden in Ausschnitten gezeigt. Die Liste der Preisträger finden Sie hier. Die 29-jährige Jazzsängerin Yara Linss gestaltete gemeinsam mit ihrer drei-köpfigen Akustik-Formation den musikalischen Rahmen des Abends. Zur Veranstaltung in der Tafelhalle in Nürnberg kamen mehr als 500 Menschen.

Peter Lokk von der Journalistenakademie hat den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis mit begründet; die Journalistenakademie ist Mitveranstalterin des Preises.


Mehr zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

9.11.10

Neu im Presserat: Peter Welchering


Peter Welchering, Journalist und seit vielen Jahren Dozent an der Journalistenakademie, wurde heute als neues Mitglied in den Deutschen Presserat gewählt. Der Deutsche Presserat tritt für die Pressefreiheit ein und dient Bürgerinnen und Bürgern als Anlaufstelle bei Beschwerden. Er versteht sich als Freiwillige Selbstkontrolle der Presse. Peter Welchering vertritt im Deutschen Presserat den Deutschen Journalistenverband. Die Journalistenakademie gratuliert!

8.11.10

Unternehmen wollen für Social Media kein Geld ausgeben

Social Media Tools werden auf Firmenseiten bislang wenig eingesetzt. Das geht aus einer Studie der PR-Consulter Temmel, Seywald & Partner hervor, für die 86 Konzerne in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. Neun von zehn Unternehmen setzen auf Kontaktformulare (93%) und E-Mailadressen (87%). Vier Fünftel der Firmen bieten Newsletter an (79%), rund die Hälfte der Befragten stellen Videos (56%) online und bedienen RSS Feeds (53%).

Das steht in deutlichem Widerspruch zur langfristigen Einschätzung der Unternehmen: Danach sind Social Media für neun von zehn börsennotierten Unternehmen nicht mehr aus der Unternehmenskommunikation (88%).

Beim Social Media-Portfolio sind Twitter und Facebook die Favoriten. Etwa sechs von zehn der befragten Unternehmen nutzen Facebook (60%) und Twitter (57%), die Hälfte (52%) stellt Promotion-Videos auf YouTube. Auch von der Business-Plattform Xing wird für die Zukunft mehr Potenzial erwartet (42%).

Offensichtlich wollen die Unternehmen für Social Media möglichst wenig zusätzliches Geld ausgeben: Mehr als ein Drittel (38%) gibt an, seine Social Media-Aktivitäten mit den bereits vorhandenen Ressourcen zu managen. Ein Drittel der Befragten (32%) stellt für seine Social Media-Auftritte zwar Mittel bereit, die Mehrheit dieser Gruppe ist allerdings im unteren Ausgabenbereich bis 20.000 Euro angesiedelt.

Quelle: media-treff.de

Video: Web 2.0, Medien und Politik


Web 2.0 und seine Folgen


Die Videodokumentation zur Fachtagung "Web 2.0 und die Folgen" vom 16. Oktober ist ab sofort online. Es gibt Statements von Michael Husarek (Nürnberger Nachrichten), Leif Kramp (Macromedia Hochschule), Katja Riefler, Alfons Pieper (wir-in-nrw-blog), Bernd Graff (Süddeutsche), Dieter Janecek (Die Grünen), Caja Thimm (Uni Bonn), Christoph Bieber (JLU Gießen) und Jörg Eisfeld-Reschke (Ikosom). Danke an Alex Wittchen und Malte Burdekat, die den Film realisiert haben!
Fotos zur Tagung, Bericht (Petra-Kelly-Stiftung)

Lehrgang Pressearbeit online hat am 8.11. begonnen


Mit Online- und mit Printmedien kompetent Unternehmens- oder Verbandsziele an Medien und Öffentlichkeit kommunizieren zu können, ist Inhalt des Lehrgangs Pressearbeit online an der Journalistenakademie. Am 8. November hat der Lehrgang begonnen. Er dauert sechs Monate. In den ersten Wochen ist ein Einstieg noch möglich. Interessierte rufen bitte möglichst schnell die Journalistenakademie an unter 089.1675106 oder nutzen unser Online-Formular zur Kontaktaufnahme.

2.11.10

IHK München lädt Existenzgründer ein, 13.11.

Finanzen, Steuern, Buchhaltung - alles rund um die Existenzgründung erklären Experten beim Gründertag der Münchner IHK am Samstag, 13. November.

Wer sich selbstständig machen möchte, muss sich Marketing, Buchhaltung, Steuern, Business-Plänen, Gewerbeanmeldungen (oder auch nicht) herumschlagen. Es gibt Finanzhilfen wie den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld.

Der Eintritt zu allen Vorträgen und Infoständen ist frei. Veranstaltungsort ist das M,O,C in der Lilienthalallee 40. Das M,O,C ist sowohl mit dem Auto also auch mit der U-Bahn (Haltestelle Kieferngarten, Fußweg 10 Minuten) gut zu erreichen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Flyer mit ausführlichem Programm

25.10.10

Lehrgang Online-Journalismus am 25. Oktober gestartet


Am 25. Oktober startete an der Journalistenakademie der sechsmonatige Lehrgang "Online-Journalismus". Er ist von der Arbeitsagentur zertifiziert und zugelassen und kann mit Bildungsgutschein unter der Maßnahme-Nr. 843 1000 2009 gefördert werden. Zielgruppe sind zum einen Hochschulabsolventen mit geeigneten Vorkenntnissen und Praktika, die einen Medienberuf anstreben, zum anderen Journalisten und Redakteure, die ihre Kenntnisse im Online-Bereich erweitern wollen. Bei entsprechender Berufserfahrung kann der Lehrgang verkürzt auf drei Monate mit dem Schwerpunkt Online-Technik besucht werden (Start ebenfalls 25.10.). In den ersten 14 Tagen ist der Einstieg in den laufenden Kurs noch möglich. Interessenten für den Lehrgang nehmen bitte möglichst umgehend Kontakt mit der Journalistenakademie auf. Mehr zum Lehrgang finden Sie auf www.journalistenakademie.de.

19.10.10

Mitmachkrimi von Peter Welchering

Peter Welchering, Journalist und Dozent an der Journalistenakademie, hat einen Mitmachkrimi online gestartet. Mehr als sechs Kapitel sind mittlerweile online, rund 30 Kapitel sind geplant. Die User können in die Handlung eingreifen und mitschreiben. Die Idee dazu entwickelte Peter Welchering im Rahmen des Seminars "Kreativ schreiben" an der Journalistenakademie in München gemeinsam mit den Teilnehmenden. Das Projekt ist auf etwa ein Jahr angelegt; es wird als gedrucktes Buch sowie als Hörbuch umgesetzt. Peter Welchering nahm kürzlich beim 46. Münchner Mediengespräch zum Thema Online-Journalismus auf dem Podium teil. Die Kornwestheimer Zeitung nennt das Werk "den ersten Web-2.0-Krimi". Mitmachen bei "Mailmord in Neckarstadt" kann man hier.

17.10.10

Fachtagung: Journalismus online 2010, 22.-23.10.

Materialien zu den Vorträgen





Fotos: Redaktionsbesuch bei der Online-Redaktion der Nürnberger Nachrichten











Wie sieht die Online-Landschaft aktuell aus? Wo bleiben die klassischen Medien? Welche neuen journalistischen Formate haben sich entwickelt? Wie verändert sich der Arbeitsalltag von Journalisten? Ist die Medienlandschaft nun vielfältiger, oder werden überall die gleichen Inhalte präsentiert? Was bleibt vom Wächterauftrag der Medien?

Programm Freitag
11 Uhr Eröffnung: Dr. Gabriele Hooffacker, Journalistin, München
Journalismus online 2010: Wie und wo arbeiten Online-Journalisten heute?

13.30 Uhr Magnus Gertkemper, Wikipedia-Redaktion, Fürth/Bay.
Informationsquelle oder eigenständiges Medium: Was leistet Wikipedia für die journalistische Arbeit?

15.30 Uhr: Karsten Wenzlaff, Social Media Manager, Berlin
Kachingle, Flattr, Yourcent, Startnext, spot.us: Neue Bezahlsysteme sollen Online-Medien absichern

17.00 Uhr Redaktionsbesuch und Informationsgespräch mit Ulrich Graser, Redakteur, Nürnberger Nachrichten
Eine Tageszeitung im Netz: die Online-Redaktion der Nürnberger Nachrichten

Programm Samstag
Martin Goldmann, Journalist, Fürth
Online-Journalismus crossmedial: Mehr Nutzwert durch Online-Portale, Videos und Social Media

Materialien zu den Vorträgen
Twitterwall

16.10.10

Go Trabi go im Kino Maxim, noch bis 3.11.


Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt das Kino Maxim "Go Trabi go", eine Filmkomödie von 1991, in der Reihe "Wiedersehen im Maxim" gemeinsam mit der Journalistenakademie. Die Mauer ist gefallen und Familie Struutz aus Bitterfeld wild entschlossen, sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen Urlaub in Italien. Vater Udo, Mutter Rita und ihre 17-jährige Tochter Jacqueline machen sich im vollbepackten Trabant auf die Reise, die nicht ohne Pannen und Abenteuer verläuft.
Zur Unbill der gewonnen Reisefreiheit gehören ein Unfall durch Rita, Jacquelines plötzliche Familienflucht und ein Kamera-Diebstahl in Rom. Dass außerdem der Trabi außergewöhnliche Anforderung überstehen muss, versteht sich von selbst. Zum Kinoprogramm des Maxim

15.10.10

Web 2.0 und Politik, 16.10. in Nürnberg




















Kann das Internet Partizipations- und Emanzipationsprozesse fördern? Twitter, Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook und viele weitere Dienste bieten ungeahntes Potenzial für politische Aktivitäten und Kampagnen. Im Internet – so scheint es – ist die Umsetzung der Utopie aus Brechts Radiotheorie (die Empfänger werden zu Sendern!) endlich möglich geworden. Erweisen sich die Hoffnungen, die in die partizipativen Online-Medien gesetzt wurden, als begründet?

Die Petra-Kelly-Stiftung hatte in Zusammenarbeit mit der Stiftung Journalistenakademie eingeladen zur Fachtagung am Samstag, 16.10.2010, ins Nürnberger Bildungszentrum. Bei den Panels diskutierten Michael Husarek, Leif Kramp, Katja Riefler, Alfons Pieper, Bernd Graff (Süddeutsche), Dieter Janecek (Die Grünen), Caja Thimm (Uni Bonn), Christoph Bieber (JLU Gießen) und Jörg Eisfeld-Reschke mit Gabriele Hooffacker und den rund 50 Teilnehmenden an der Fachtagung.

Fotos: Peter Lokk. Zur Dokumentation der Tagung, zur Twitterwall, zum Video mit Statements der Referentinnen und Referenten.