23.1.17

Ein ungewöhnliches Dossier: Schaut her, ich bin anders!

Wollen wir nicht alle gern anders sein – wenigstens ein bisschen? Wenn wir nicht anders sind, sind wir gewöhnlich, so wie alle anderen – langweilig. In Zeiten von Facebook und Co. kann man allen Interessierten und Desinteressierten zeigen: Schaut her, ich bin anders! Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC9, Pressereferent/in Crossmedia PC09 und Videoreporterin Crossmedia VC02 an der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker haben mit „Anders“ ein besonderes Thema und für die Beiträge unterschiedliche journalistische Darstellungsformen gewählt. Entstanden ist eine vielseitige Momentaufnahme des anderen München.

Andere Berufe können  Auswege sein: Das Dossier Anders zeigt individuelle Alternativen auf.
Der Beitrag Beruf Kaffeeröster schildert, dass jeder Kaffee hat seine Geschichte mit sich bringt. Die Getränkehändlerin wird zur Heldin des Alltags. Platz, Zeit und Wissen teilen: Co-Working hilft gegen Isolation im Büro und Alltagstrott bei der Arbeit. Um die Ecke in eine andere Welt: Die Obergiesinger Schuhwerkstätte schenkt Schuhen eine neue Perspektive. Reparieren statt wegwerfen: Das Reparatur Café gibt kaputten Geräten ein neues Leben. Alle Schrauben der Welt: Bei Schrauben Preisinger in München hat man die Wahl zwischen 30.000 Sorten. Plastikfrei leben: Ab heute wird alles anders - Ein Versuch, sich in Plastik-Enthaltsamkeit zu üben.

München anders: In entspannter Atmosphäre erzählen zwei Modejournalismus-Studentinnen, wie sie darauf gekommen sind, über ihre Wahlheimat zu bloggen. Man ist, was man isst: Essen ist ein Teil der Persönlichkeit. Andere Orte kennenlernen kann man in der Reportage Grüne Nadeln im Heuhaufen: Eine Gruppe junger Autoren hat zwischen Kommerz und Konservatismus Fleckchen alternativen Lebens aufgespürt – und einen Stadtführer geschrieben. Wenn plötzlich alles dunkel ist: 2015 hatte Marco Kaulbas einen Unfall auf der Autobahn. Seitdem ist er blind. Der 20-Jährige erzählt, wie sich sein Leben dadurch verändert hat. Winter-Radeln in München: Radfahren ist klimaschonend, gesund, und spart Geld. Alles schön und gut. Aber Fahrradfahren im Winter?

Wer sein Leben umstellt, dem öffnet sich der Blick auf neue und kreative Möglichkeiten!
Ich bin ‚selbst‘ und ‚ständig‘: Immer mehr Menschen starten ihr eigenes Business. Doch wie sieht es aus, wenn man vom Traum in die Realität gelangt? Mehrsprachigkeit – ein Kinderspiel! Wie gelingt mehrsprachige Erziehung? Unter der Schwarzbrille sind alle gleich: Aber was, wenn man nichts sehen kann? Wie sieht Mannschaftssport für Blinde aus? Café Katzentempel – Das etwas andere Café stellt sich vor. „Kinder verstehen schon mit zwei bis drei Jahren soziale Normen“: Doch wie lernen wir, was normal ist?

Die Autorinnen und Autoren haben ihre Beiträge für das Dossier Anders in den journalistischen Unterrichtseinheiten und der folgenden Dossier-Phase entwickelt. Alle Texte wurden sorgfältig gegengelesen. Fast alle Fotografien und diverse Videos wurden extra für das Dossier Anders aufgenommen und bearbeitet. Das mit WordPress gestaltete Dossier ist in Punkto Gestaltung auf dem neuestem Stand und lesefreundlich aufgebaut. Die Autorinnen und Autoren der Journalistenakademie freuen sich auf Feedback zu ihren Beiträgen!

6.1.17

Wie Jugendliche Medien nutzen

Was sind für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren die wichtigsten Medientätigkeiten? Im Alltag nutzen sie vor allem das Handy (92 % tägliche Nutzung), das Internet (87 %) und hören Musik (82 %). Das zeigt die aktuelle JIM-Studie 2016. Jeder zweite Jugendliche hört demnach täglich Radio, sieht fern, schaut sich Onlinevideos an oder sieht Fotos/Videos auf dem Smartphone an.

Das Radio ist dabei nach wie vor das meistgenutzte Medium zum Musikhören, gefolgt von YouTube und Streamingdiensten. Auch das lineare Fernsehen spielt bei Jugendlichen immer noch eine bedeutende Rolle. 79 Prozent sehen täglich oder mehrmals pro Woche fern. Gleichzeitig findet Fernsehen immer häufiger im Internet statt. Dort sind YouTube und Netflix die bevorzugten Portale, jeder fünfte Jugendliche nutzt regelmäßig Mediatheken.

Unter den Instant-Messaging-Diensten spielt WhatsApp eine herausragende Rolle. Neun von zehn Jugendlichen nutzen den Dienst täglich. Instagram (39 % tägliche Nutzung) und Snapchat (35 %) folgen auf den Rängen zwei und drei.

Mit der Studienreihe „Jugend, Information, (Multi-)Media“, kurz JIM, erfasst der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest seit 1998, welche Medien bei Jugendlichen gerade hoch im Kurs stehen und wie sich der Medienalltag von jungen Menschen gestaltet. Jedes Jahr werden dabei neben Standardfragen aktuelle Aspekte der Mediennutzung aufgegriffen. Schwerpunktthemen der JIM-Studie 2016 waren unter anderem die Relevanz unterschiedlicher Optionen für die Nutzung von Bewegtbild und Musik, der Aktivitätsgrad der Nutzung von Social-Media-Plattformen, sowie Einstellungen zur Smartphonenutzung. Hierzu wurden zwischen Mai und Juli 1 200 repräsentativ ausgewählte Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren telefonisch befragt (CATI).

Quelle: Media-Perspektiven 10/2016

31.12.16

Journalismus crossmedial in fünf Modulen ab 20.1.

Wie bringt man journalistische Inhalte online-gerecht auf den Punkt? Wie nutzt man Social Media und SEO? Was crossmedialer Journalismus bedeutet, vermittelt der Lehrgang 'Journalismus berufsbegleitend' in fünf Modulen.
Der Lehrgang umfasst folgende Module:
  • Online publizieren 
  • Grundlagen des Video-Journalismus 
  • Crossmediales Erzählen 
  • Online-PR, Social Media und SEO 
  • Abschlussmodul: Präsentation der Hausarbeit 
Der Lehrgang an der Journalistenakademie in München beginnt am Freitag, 20. Januar 2017. Jedes Modul umfasst zwei Tage; Abschlusspräsentation ist am 8. April 2017. Mitglieder der dju bzw. von verdi zahlen den halben Preis. Mehr zum Lehrgang



Auch interessant: Am 3. Februar startet der Lehrgang Videojournalismus, ebenfalls berufsbegleitend.

16.12.16

Neu: Journalistikon erklärt Begriffe aus der Journalistik

Ein neues Online-Wörterbuch erläutert Begriffe aus Journalismus und Journalistik: Das Journalistikon aus dem Halem-Verlag definiert die journalistischen Darstellungsformen, erklärt die Aufgaben des Journalismus und gibt weiterführende Literatur an.

Der Herausgeber des Journalistikons, Prof. Dr. Horst Pöttker, will damit die Journalistik stärken: „als Wissenschaft, die den Journalistenberuf unterstützt und zu Innovationen anregt wie die Medizin den Arztberuf“.

Das Journalistikon ist zum einen alphabetisch aufgebaut und bietet eine Suchfunktion, wie man sie von Online-Lexika kennt. Man kann die Lexikoneinträge nach den Medienformen Print, Fernsehen, Radio oder Online strukturieren oder nach Themenschwerpunkten. Das beginnt bei der Aus- und Weiterbildung im Journalismus und geht über prinzipielle Themen wie Berufsethik, Medienrecht oder Sprache und Stil bis zur Wechselbeziehung zwischen Politik und Journalismus.

Zum Journalistikon im Halem-Verlag


2.12.16

Bis 23. Dezember: Neuhauser Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz


Ein Geheimtipp für alle, die in der Vorweihnachtszeit nach München kommen oder im Stadtteil Neuhausen an der Journalistenakademie einen Fachlehrgang besuchen: Seit mehr als 20 Jahren lädt der Neuhauser Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz Jung und Alt zum Flanieren, Staunen, Geschenke kaufen und Innehalten ein.

Am Abend ist er besonders schön: Der Neuhauser Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz.
Von elf bis 20.30 Uhr öffnen die weihnachtlich geschmückten Stände. Hier kann man Christbaumschmuck, Krippenfiguren, Seifen, Bienenwachskerzen, Handschuhe, Filzsterne, Holzspielzeug, Schmuck, Keramik und Duftöle erwerben. Es gibt Zubehör für die Weihnachtsbäckerei, etwa eine breite Auswahl an Ausstechern für die Weihnachtsplätzchen, aber auch Mehlsiebe, Spritztüllen und Backformen aller Art..

Geeignete Kleidung: Mit warmen Mützen lässt sich auch der kälteste Winter gut überstehen.
Das Kulinarische kommt nicht zu kurz: Glühwein und Eierpunsch (sehr empfehlenswert), kandierte Früchte und gebrannte Mandeln, wunderbare frische salzige und süße Crepes sind im Angebot. Richtig lecker sind die Thüringer Bratwürste (diesmal auch in der scharfen roten Variante).

Nett anzusehen und garantiert alltagstaugliche Weihnachtsgeschenke sind die Mäuse mit Magnet.
Musik kommt hier nicht vom Band, sondern ist echt und live. Weihnachtslieder kommen manchmal ganz schön jazzig daher, und das Publikum applaudiert, während ein Stoffweihnachtsmann auf einer Seilbahn über den Köpfen hin und her eilt. Für Kinder gibt’s ein Karussell und das Kasperltheater, für Erwachsene eine Tombola. Am Stand „Wir für Neuhausen“ findet man es den historischen Kalender der Geschichtswerkstatt Neuhausen (für sieben Euro) und selbstgemachte Schmunzelsteine (kostenlos).

Die Lichtpyramide in der Mitte des Neuhauser Weihnachtsmarkts ist ein echter Hingucker.
Der Neuhauser Weihnachtsmarkt hat bis zum 23. Dezember täglich von elf bis 20.30 Uhr geöffnet. Die Besucher finden ihn auf dem Rotkreuzplatz in München, direkt an der U-Bahn- und Trambahn-Haltestelle Rotkreuzplatz (U1, U7, Tram 12). Info: www.weihnachtsmarkt-muenchen-neuhausen.de

28.11.16

Start 23.1.2017: Onlineredakteur/in und Pressereferent/in Crossmedia


Am 23. Januar 2017,  in acht Wochen, startet die Journalistenakademie in München die Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC10 und Pressereferent/inCrossmedia PC10. Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen, fundierte Online- und Social-Media-Kenntnisse erwerben oder in die Berufsfelder Pressearbeit klassisch und online oder Videojournalismus wechseln will, kann mit den Fachlehrgängen der Journalistenakademie seine Chancen am Arbeitsmarkt zielgerichtet verbessern.
54 Vereine und Initiativen aus vielen Kulturen und Ländern der Welt beteiligen sich in München am Migrantennetzwerk MORGEN. Die Journalistenakademie gestaltete im Sommer 2016 den neuen Webauftritt.
Jeder der beiden Lehrgänge dauert sechs Monate und ist nach AZAV zertifiziert. Der Fachlehrgang Onlineredakteur/in Crossmedia hat die Maßnahmenummer 843 1346 2014, der Fachlehrgang Pressereferent/in Crossmedia die Maßnahmenummer 843 1343 2014. Die Lehrgänge kombinieren Fachunterricht mit redaktioneller Praxis. Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in den kursbegleitenden Praxisprojekten.
Viermal im Jahr erscheint das journalistische Dossier der Journalistenakademie, diesmal zum Thema "Suche".
Das aktuelle journalistische Dossier der Journalistenakademie bringt spannende Beiträge zum Thema „Suche“. Die Redaktion übernahmen die Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC8 und Pressereferent/in Crossmedia PC8 im September 2016. Als Folgeprojekt organisierten und moderierten sie am 12. Oktober die Pressekonferenz des Migrantennetzwerks MORGEN zu seinem dreijährigen Bestehen. „Engagement fördern, Teilhabe ermöglichen und eine Heimat für Geflüchtete schaffen“ war das Motto der Veranstaltung im PresseClub München. Interviews, Porträts, Hintergrundtexte, Pressefotos und den Pressespiegel hat das Presseteam in der digitalen Pressemappe zur Pressekonferenz zusammengestellt.
Pressekonferenz am 12. Oktober im PresseClub München: Über das Migrantennetzwerk MORGEN informierten Paulo Cesar dos Santos Conceição, Safiétou Faye, Friederike Junker,  Mustafa Erciyas und Peter Hilkes.
Porträts und Interviews mit Vertretern der 54 hier beteiligten Mitgliedervereine, Informationen zum Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN, dazu Hintergrundinformationen zu den neuen Projekten SAMO.FA und House of Rescources bringt der im Sommer 2016  neugestaltete Webauftritt www.morgen-muenchen.de. Er ist das Abschlussprojekt der Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC6 und Pressereferent/in Crossmedia PC6.Videojournalismus ist ein wichtiger Teil des Lernangebots. In der Projektphase drehten dieselben Lehrgänge den Videofilm „München mal anders“: Frauenkirche, Stachus und Hofbräuhaus kennt jeder. Stadtführer Martin Schmitt-Bredow zeigt München mal anders und enthüllt für seinen Gäste die verborgenen Seiten der Stadt.
Unbekannte Orte in München entdecken: Was eine solche Stadtführung bringt, zeigt "München mal anders".
Das detaillierte Zertifikat bestätigt den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss die neu erworbenen Kenntnisse. Die Vermittlungsquote ein halbes Jahr nach Lehrgangsende liegt bei 80 bis 90 Prozent. Das Team der Journalistenakademie berät im ausführlichen Eingangsgespräch und gibt  Tipps bei der Auswahl des richtigen Lehrgangs. Informationen gibt es im Web unter www.journalistenakademie.de, telefonisch unter 089 1675106 und per Mail an info@journalistenakademie.de

18.11.16

Neues Buch: "Technische Innovationen - Medieninnovationen?"

Wie verändern technische Entwicklungen die Anforderungen an den journalistischen Arbeitsalltag und die Ausbildung? Welche innovativen journalistischen Darstellungsformen und Formate entstehen? Der neue Band "Technische Innovationen - Medieninnovationen?" gibt Antworten und stellt Trends im Lokalfernsehen, Social- und Mobile-TV vor sowie Herausforderungen durch Content Marketing, Innovationskommunikation und interne Unternehmenskommunikation. Darüber hinaus werden auch methodische Ansätze für neue Szenarien der Mediennutzung, etwa mobile Rezeptionssituationen, aufgezeigt.

Aus dem Inhalt: Wandel von Rahmenbedingungen für Produktion und Ausbildung - Neue Darstellungsformen im stationären und mobilen Internet - Trends im Social und Mobile TV - Herausforderungen und neue Lösungsansätze für die strategische Kommunikation - Ansätze und Methoden zur Messung veränderter Mediennutzung.

Herausgeberinnen:
  • Dr. Gabriele Hooffacker ist Professorin für Medienadäquate Inhalteaufbereitung an der Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.
  • Dr. Cornelia Wolf ist Juniorprofessorin für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.
Als E-Book kann das Buch direkt beim Verlag bestellt und heruntergeladen werden, auch aus dem jeweiligen Hochschulnetz. Als Softcover kostet das Buch 49,99 Euro und kann hier bestellt werden.

12.11.16

Sechs Filme erhalten den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

Die zehnte Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises findet am 10. Dezember 2016 in der Nürnberger Tafelhalle statt. Der Kabarettist, Fernsehmoderator und Musiker Christoph Süß führt vor 450 Gästen aus Politik, Medien, Kirchen und Verbänden durch die Abendveranstaltung. Hauptredner der Preisverleihung wird Professor Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion und Leiter des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, sein.

Die sechs Preisträger des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016:

  • Kategorie Langfilm: „cahier africain“ von Heidi Specogna, Dokumentarfilm von 2016, 119:00 Minuten (Produktion: PS Film GmbH und Filmpunkt GmbH in Co-Produktion mit ZDF/3sat)
  • Kategorie Kurzfilm: „Esperanza 43“ von Oliver Stiller, Dokumentarfilm von 2015/2016, 20:00 Minuten (Produktion: Oliver Stiller Produktion)
  • Kategorie Magazinbeitrag: „Künstler gegen das Verbrechen“ von Alexander Bühler und Jens-Uwe Korsowsky, Magazinbeitrag/Kultur von 2015, 6:50 Minuten (MDR)
  • Kategorie Hochschule: „Where to, Miss?“ von Manuela Bastian, Dokumentarfilm von 2015, 83:00 Minuten (Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg)
  • Kategorie Amateure: „Morgenland“ von Sonja Elena Schroeder, Luise Rist, Hans Kaul und Thomas Kirchberg, Essayfilm von 2015, 34:30 Minuten (Produktion: Bildwerfer und boat people projekt, Kooperationsprojekt von Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Niedersachsen, Migrationszentrum Göttingen und Jugendhilfe Südniedersachsen)
  • Kategorie Bildung: „Durch den Vorhang“ von Arkadij Khaet, Drama von 2016, 27:00 Minuten (Produktion: Freigeist|Film / Macromedia Hochschule Köln)

Im April 2016 wurde die zehnte Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgeschrieben. Bis zum Stichtag 18 August 2016 wurden 385 Produktionen in den fünf Kategorien Langfilm, Kurzfilm, Magazinbeitrag, Hochschule und Amateure zur Sichtung und Bewertung vorgelegt. Zudem wurde aus allen Einreichungen ein Bildungspreis ermittelt. Ein zentrales Thema der Filme bildeten Fluchtursachen, Fluchtverläufe und schließlich die Ankommens-/Lebenssituation Geflüchteter in Deutschland und Europa. Darüber hinaus hatten die Filmemacher_innen eine enorme inhaltliche Bandbreite menschenrechtlich relevanter Themen bearbeitet.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben und aktuell von 18 Veranstaltern getragen, darunter bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb. Mitbegründet wurde er von Peter Lokk von der Journalistenakademie.

Weitere Informationen: www.menschenrechts-filmpreis.de

26.10.16

Neue Kurse: Onlineredakteur/in, Pressereferent/in und Videoreporter/in


Am Montag, 24. Oktober 2016, haben die Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC9, Pressereferent/in Crossmedia PC9 und Videoreporter/in Crossmedia VC2 an der Journalistenakademie in München begonnen. Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen, fundierte Onlinekenntnisse erwerben oder in die Berufsfelder Pressearbeit klassisch und online sowie Videojournalismus wechseln will, kann mit den Fachlehrgängen der Journalistenakademie seine Chancen am Arbeitsmarkt zielgerichtet optimieren.

Wirkungsvolle Onlinetexte verfassen, Themen als Geschichte erzählen und webgestütztes Recherchieren sind Grundlagen fundierten redaktionellen Arbeitens. Der Fachlehrgang Onlineredakteur/in Crossmedia vermittelt, wie man onlinegerecht textet und Text mit Fotos, Audiopodcasts, Videos und Social Media crossmedial kombiniert.  Schwerpunkte des Fachlehrgangs Pressereferent/in Crossmedia sind PR und Marketing, PR-Konzept, das Verfassen von Pressetexten, das Organisieren von Pressekonferenzen sowie Pressearbeit online. Bei Videoredakteur/in Crossmedia geht es in Theorie und Praxis um Drehbuch, Kamera, Licht, Ton, Schnitt und projektbezogene Planung.  
Die Startseite des Dossiers 'Suche'  der Journalistenakademie: Seit September 2016 ist es online. 
Die Lehrgänge kombinieren Fachunterricht mit redaktioneller Praxis. Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in den kursbegleitenden Praxisprojekten, die für Bewerbungen unabdingbar sind. Im Praxisteil der Lehrgänge entstehen aktuelle Ausgaben des Journal Digital, digitale PressemappenAudiopodcasts,   Videos, und crossmediale Webauftritte. Aktuelle Arbeiten sind das journalistische Dossier „Suche“ sowie die digitale Pressemappe zur Pressekonferenz des Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN „Engagement fördern, Teilhabe ermöglichen und eine Heimat für Geflüchtete schaffen“ am 12. Oktober 2016 im PresseClub München

Das Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN präsentierte seine Arbeit im PresseClub.  Das Podium: Safiétou Faye, Peter Hilkes, Friederike Junker, Paulo Cesar dos Santos Conceição und Mustafa Erciyas
Jeder der  Fachlehrgänge dauert sechs Monate, ist nach AZAV zertifiziert und für den Bildungsgutschein durch die Arbeitsagentur München zugelassen und genehmigt. Die Vermittlungsquote ein halbes Jahr nach Lehrgangsende liegt bei mehr als 80 Prozent.Das Team der Journalistenakademie gibt Tipps bei der Auswahl des richtigen Lehrgangs. Informationen finden sich unter www.journalistenakademie.de. Das ausführliche Beratungsgespräch ist kostenlos. Termine können telefonisch unter 089 1675106 vereinbart werden. 




18.10.16

Einladung: Mediengespräch Migranten in den Medien 19.10. 19:30 Uhr

Einladung zum 64. Münchner Mediengespräch:
Migrantinnen und Migranten in den Medien: Haben unsere Medien Migrationshintergrund?
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Orange Bar, Veranstaltungsraum von Green City Energy, Zirkus-Krone-Str. 10,
80335 München (Tram/S-Bahn Hackerbrücke), 6. Stock / Aufzug


Die Stiftung Journalistenakademie und das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung laden herzlich zum 64. Münchner Mediengespräch am 19. Oktober 2016 ab 19:30 Uhr ein.  Fast 40 Prozent der Menschen, die in München leben, haben Migrationshintergrund. In ganz Deutschland sind es etwa 20 Prozent. Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Dennoch gibt es Bereiche in unserer Gesellschaft, die diese Vielfalt nicht widerspiegeln, zum Beispiel die Redaktionen. Nur zwei bis drei Prozent der Medienschaffenden haben Migrationshintergrund. Oft fehlen ihre Beiträge und Erfahrungen in der Berichterstattung oder sie werden in ihrer Arbeit auf das Thema Migration reduziert. Doch es gibt auch positive Beispiele: Gerade im letzten Jahr sind viele neue Projekte entstanden, die Menschen mit Fluchterfahrung eine Stimme und Plattform geben. Bereits vor dem Sommer 2015 war interkulturelle Öffnung Thema in Redaktionen und Anlass für nachhaltige Projekte und Strategien.
Einen tollen Ausblick über München bietet die Dachterrasse der Orange Bar. Foto: Green City Energy AG

Ihre Projekte und Initiativen stellen Karim Hamed (www.blicktausch.com, Preisträger des Alternativen Medienpreises 2016), Abdul Basir Abid (www.messages-of-refugees.de, Journalist aus Afghanistan), und Friederike Junker (www.morgen-muenchen.de, Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN) vor. Mit dabei sind Gudrun Hackenberg (www.neulandzeitung.com, Neulandzeitung), Michael Bremmer, Teamleiter der Leute-Seite der Süddeutschen Zeitung und Lillian Ikulumet, Autorin der „Neue Heimat“-Reihe der Süddeutschen Zeitung. Wie Journalisten die Themen und Anliegen von Migrantinnen und Migranten in die Medien bringen, diskutieren bei der anschließenden Runde Dr. Chadi Bahouth (Neue Deutsche Medienmacher), Sybille Giel, Bayerischer Rundfunk, Leiterin der Redaktion Notizbuch und Valeria Vairo, Chefredakteurin „Buongiorno Italia: La rivista per la ristorazione italiana in Germania“. Anna Lena Koschig vom Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt die Projekte vor. Die Diskussionsrunde moderiert Peter Lokk von der Journalistenakademie.

Die Orange Bar erreichen Sie gut mit der S-Bahn „Hackerbrücke“. Näher liegt die Trambahnhaltestelle „Hackerbrücke", die Sie mit den Linien 16 und 17 erreichen. Die Räume der Orange Bar finden Sie in der Zirkus-Krone-Straße 10, Ecke Georg-Schätzel-Straße, 6. Stock. Der Eintritt ist frei. Das BayernForum bittet um Anmeldung unter bayernforum@fes.de.

Die Münchner Mediengespräche bieten ein regelmäßiges Diskussionsforum mit dem Ziel, neue Entwicklungen in Presse, Hörfunk, Fernsehen und Internet kritisch zu beleuchten. 1999 luden das BayernForum und die Journalistenakademie in München zum ersten Mediengespräch ein. Gäste waren seither beispielsweise Walther von La Roche, Volker Herres, Karl Forster, Romy Fröhlich, Sissi Pitzer, Rainer Tief, Volker Lilienthal, Detlef Esslinger, Herlinde Koelbl und Hans-Jochen Vogel. Im Oktober 2016 beschäftigt sich das 64. Münchner Mediengespräch mit Migranten in den Medien. Die digitale Pressemappe finden Sie ab 19. Oktober unter www.journalistenakademie.de/presse.

Pressekontakt: Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG, Presseteam 64. Mediengespräch, Arnulfstraße 111-113, 80634 München, Tel. 089 13 01 32 56, Fax 089 13 14 06, E-Mail journalistenakademieOC08@gmail.com, Internet www.journalistenakademie.de

Kontakt BayernForum: Anna-Lena Koschig, Prielmayerstraße 3, 80335 München, Tel. 089 51 55 52 42, Fax 089 51 55 52 44, E-Mail: bayernforum@fes.de Internet www.bayernforum.de